Messtechnik

Wo suchen Sie Fachgeschäfte für Messtechnik?

 
Spricht man von Messtechnik werden technisch wenig versierte Personen schnell das Weite suchen. Dabei gehören Messinstrumente wie eine Waage oder gar mehrere Waagen, der ein oder andere Zollstock und Zeiterfassungssysteme zum beruflichen und privaten Alltag der meisten.

Weitere Treffer nach Bundesland und Thema gruppiert

Die große Welt der Messtechnik

Messen kann man vieles: unter anderem Entfernungen, Gewichte, Abweichungen, Höhen, Weiten, Tiefen, Umfänge und Zeiten. Sämtliche Messmethoden und Messsysteme, die zur Erfassung, Modellierung oder auch zur Korrektur von Messabweichungen genutzt werden, fallen in den Bereich der Messtechnik. Messtechnik ist ebenfalls dann von Bedeutung, wenn Messgeräte justiert, geeicht oder kalibriert werden müssen. Geräte der Messtechnik eignen sich außerdem zur Messung und Erfassung von Längen, Volumen, Massen, Druck, Kraft, Temperatur und elektrischer Stromstärke. Sie zeigen analog oder digital an und geben die gemessenen Werte fast alle anhand von Ziffern wieder oder zeigen sie auf einer Skala an. Manche Geräte der Messtechnik können die erfassten Werte zudem direkt an einen Drucker übermitteln oder auf ein Speichergerät übertragen.


 Was ist Automatisierungstechnik?

Wird Messtechnik automatisch gesteuert oder geregelt, so greift sie mit der Automatisierungstechnik ineinander. Als automatisiert werden nämliche alle technischen Anlage oder Geräte bezeichnet, die selbstständig und ohne das ständige Eingreifen von menschlicher Hand arbeiten können. Insbesondere in Fabriken kommt viel automatisierte Technik zum Einsatz. Die Automatisierungstechnik selbst ist dabei eine Ingenieurwissenschaft, die stetig an der Verbesserung und an Fortschritten der Signalerfassung arbeitet. Abgesehen von Einsparpotentialen durch den Verzicht auf menschliche Arbeitskräfte und eine höhere Produktionsleistung, gibt es auch Vorteile für den Fabrikarbeiter selbst, da insbesondere anstrengende, komplizierte und gefährliche Handgriffe durch Maschinen übernommen werden können. Je mehr eine Maschine kann und je verzichtbarer die menschliche Arbeitskraft dadurch wird, umso höher ist der Automatisierungsgrad. Dadurch wird der Mensch aber nicht komplett verzichtbar. Denn er wird für weitere wichtige Arbeitsschritte benötigt, muss die Maschine eventuell programmieren, ihre Leistung festlegen, das Gerät warten oder auch Störungen beseitigen und für Materialnachschub sorgen.


Was versteht man unter Automation?

Synonym zur „Automatisierung“ wird oft der aus dem Englischen übernommene Ausdruck „Automation“ verwendet. Die Automation beschreibt den Zustand, der durch Fortschritte in der Automatisierungstechnik erreicht worden ist. Gerade dann, wenn es im beruflichen Umfeld oder im Produktionsbereich eine technische Entwicklung gibt, durch die viele Arbeitsabläufe nicht mehr vom Menschen übernommen oder gesteuert werden müssen und stattdessen möglichst komplex arbeitende Maschinen eingesetzt werden, die insbesondere auch viele wiederkehrende Abläufe umsetzen, spricht man von „Automation“.


 Wozu braucht man Zeiterfassungssysteme?

eine-wanduhr
© ismagilov – istockphotos.com

Während man die Arbeitszeiten einer Maschine später durch eine technische Auswertung des Arbeitsspeichers oder anhand eines Ablaufprotokolls erhalten kann, ist es wesentlich schwieriger, die tatsächliche Arbeitsleistung oder Anwesenheit eines menschlichen Mitarbeiters zu kontrollieren. In einem kleineren Betrieb mag es für den Chef oder Betriebsleiter noch einfach sein, den Arbeitseifer oder den pünktlichen oder unpünktlichen Dienstantritt eines Mitarbeiters zu beurteilen und einzuschätzen. In einem größeren Betrieb hingegen wird oft auf Zeiterfassungssysteme zurückgegriffen, die die Anwesenheitsdauer der einzelnen Mitarbeiter erfassen sollen. Dafür müssen die Mitarbeiter beim Betreten des Betriebsgeländes entweder ihre Personalkarte scannen oder ihren unverwechselbaren Fingerabdruck einlesen lassen. Gibt es in einem Betrieb ein oder mehrere Zeiterfassungssysteme, sind diese meist auch im Arbeitsvertrag erwähnt, da sie im Prinzip nicht ohne die Zustimmung des Arbeitnehmers verwendet werden dürfen. Abgesehen von der reinen Erfassung der Anwesenheit, die in Deutschland üblich ist, gibt es auch noch Zeiterfassungssysteme, die etwa die am Laptop oder Computer verbrachte reelle Arbeitszeit erfassen oder auch die Nutzungsdauer von Mobiltelefone oft in Kombination mit einer Handyortung auswerten.


Ungewisser Ausgang: Das Wiegen mit der Waage

Im häuslichen Bereich ist hingegen die Waage eines der wichtigsten Messinstrumente – und die macht bei Weitem nicht immer Freude. In der Küche ist sie unverzichtbar, kann aber bei strengen Diäten oft zu Enttäuschung führen. Dann nämlich, wenn es statt der gewohnten 120 Gramm Nudeln plötzlich nur noch 60 Gramm gibt oder sie zusätzlich zum abgewogenen Nahrungsgewicht auch noch die Kalorienangabe anzeigt. Wer Lust auf eine Tafel Schokolade hat, wird ernüchtert feststellen, dass er für die gleiche Kalorienmenge auch etliche Salatköpfe essen könnte. Doch die Küchenwaage ist nicht einmal die gefürchtetste Waage. Die Waage, die für die meiste schlechte Stimmung sorgt, steht meistens im Badezimmer. Manchmal versteckt unter dem Waschbeckenunterschrank, oft aber auch direkt sichtbar vor der Badewanne, so dass man sich direkt nach dem morgendlichen Toilettengang einem seiner größten Feinde gegenübersieht. Ist die Skala gnädig oder zeigt die Digitalwaage einen Wert an, der unter dem vom Vortag liegt, so startet man ganz sicher mit einem Lächeln in den Tag – andernfalls ist schlechte Laune oft vorprogrammiert. Spätestens dann sollte man darüber nachdenken, ob man die Küchenwaage nicht doch öfter benutzen sollte, um seine Nahrungs- und Kalorienmenge zumindest etwas zu reduzieren. Dann wird die Waage auch wieder gnädiger sein und eventuell auch einen besseren Body-Mass-Index (BMI) anzeigen. Manche Waagen berechnen nämlich auch diesen und signalisieren es dann gleich, wenn man laut BMI als „übergewichtig“ oder gar „adipös“ gilt.


Auf den Zentimeter genau mit dem Zollstock

zollstock
© winterling – istockphotos.com

Da sich der BMI anhand des Körpergewichts und der Körpergröße bemisst, hat derjenige Glück, der eine stattliche Körperlänge vorweisen kann. 80 Kilo bei 1,80 Metern Größe sind nämlich bei Weitem nicht so bedenklich wie das gleiche Gewicht bei nur 1,50 Metern Größe.  Seine Körpergröße kann man nach wie vor am besten mit einem analogen Messgerät erfassen: dem Zollstock. Wer nicht schummelt und sich nicht auf die Zehenspitzen stellt und zudem den Zollstock ordentlich auseinanderfaltet, wird auf den Zentimeter genau seine Körpergröße bemessen können. Doch das ist nicht einmal das einzige Einsatzgebiet des Zollstocks: Auch beim Weitsprung, beim Messen von Bilderrahmen, Zimmerabmessungen, Schranktiefen oder der Sitzhöhe eines Sofas kommt er zum Einsatz. Einzige Bedingung: Viel größer oder länger als zwei Meter sollte das zu messende Objekt nicht sein. Denn selten ist ein Zollstock länger. Müssen zwei Zollstöcke aneinandergelegt werden, ist das Messergebnis mitunter ungenauer oder aber es muss gerechnet werden. Weitere Entfernungen werden daher oft mit Instrumenten der Messtechnik abgemessen – unter dem wachen Auge eines Menschen, der dieses Messgerät zu bedienen weiß. Denn in allen Bereichen ist bei Weitem

 

 

 

Ihre 11880.com Welt

* 1,99 €/Min. aus dem deutschen Festnetz.
Mobilfunkpreise können ggf. abweichen. Preis einer SMS-Anfrage nur 1,99 € (VF D2 Anteil 0,12 €) im Inland.