Handyshops

 
Der Tarifdschungel der diversen Handyverträge ist inzwischen so unübersichtlich geworden, dass selbst technisch interessierte Personen den Überblick leicht verlieren. Worauf es wirklich bei einem Handyvertrag ankommt und wo eventuelle Stolpersteine den Spaß am Smartphone verderben, zeigt dieser Artikel.

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Gute Beratung in Sachen Handy ist gefragt

Handyvertrag
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Allerdings ist es nicht ganz leicht, das für sich passende Handymodell und den am besten auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Handytarif zu finden.

Im Handyladen helfen verschiedene Fachberater weiter. Sie werden nach den Telefongewohnheiten fragen, werden wissen wollen, ob man gerne SMS verschickt, viel im Internet surft oder gerne auf dem Handy Spiele spielt. All diese Informationen sind bei der Auswahl des richtigen Tarifes von Bedeutung.

Wer sein Handy lediglich benötigt, um ab und an mal zu Hause anzurufen, wird keinen Business-Vertrag mit Freiminuten in alle Netze benötigen und kann auch auf die technisch modernsten Handys verzichten. Ist jemand viel im Ausland unterwegs, werden hingegen die Roaming-Gebühren der einzelnen Mobilfunkanbieter von Bedeutung. Gut ist es deshalb, alte Telefonrechnungen anzuschauen, sein eigenes Telefonverhalten genau zu kennen und auch seine Wünsche bezüglich eines Telefonmodells genau zu formulieren.

Außerdem sollte man sich nicht nur in einem Handyladen beraten lassen. In einer größeren Stadt hat nahezu jeder Mobilfunkanbieter einen Handyladen. Die in Frage kommenden Mobilfunkanbieter sollte man aufsuchen, um so die Preise und das Leistungsangebot vor der Entscheidungsfindung besser vergleichen zu können und auch die Netzabdeckung zu kennen.

Erhält man für das gleiche Geld mehr Leistungen oder wird einem im Handyladen ein günstigeres Angebot gemacht, sollte man nicht lange zögern, die aktuellen Entwicklungen aber weiter im Blick behalten. Da der Mobilfunk ständig weiterentwickelt wird, werden auch Handytarife laufend angepasst – und auch neue Handymodelle kommen natürlich laufend auf den Markt.


Der Handyvertrag – darauf kommt es an

Aufbau aktueller Handytarife

Als Beispiel dient uns in diesem Fall der noch recht junge Handyvertrag namens MagentaMobil S von der Deutschen Telekom (Stand Juli 2015). Es handelt sich um einen typischen Tarif für den durchschnittlichen Anwender des größten Mobilfunkdienstleisters in Deutschland, weshalb er sich stellvertretend als Modell für alle aktuellen Verträge eignet.

In diesem Fall erhält der Kunde:

  • Eine Flatrate in das Festnetz und alle Mobilfunknetze im Inland
  • sowie kostenlosen SMS-Versand
  • LTE mit bis zu 25 Megabit pro Sekunde
  • Ein Datenvolumen von 500 Megabyte pro Monat
  • Eine vertragliche Mindestlaufzeit von 24 Monaten
  • Keine zusätzlichen Kosten nach Überschreitung des Downloadvolumens

So oder so ähnlich sind auch andere aktuelle Verträge derzeit aufgebaut – wenngleich andere Anbieter die Deutsche Telekom häufig preislich unterbieten.


 

Ist es wirklich so einfach?

2 Jungen
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Nein, leider nicht: „Fallen“ gibt es immer wieder, insbesondere unbedarfte Anwender werden von den teilweise sehr komplexen Handyverträgen überrumpelt. Beispielsweise wirbt praktisch jeder Anbieter mit einer „Internetflatrate“ – doch dieser Begriff trifft nur auf die Kosten zu. Das Volumen ist in den durchschnittlichen Tarifen immer begrenzt, doch diese Tatsache würden ebenjene durchschnittlichen Anwender nicht erwarten.

Nach Überschreitung des Limits wird die Geschwindigkeit auf heute unzumutbare 64 Kilobit pro Sekunde gedrosselt, womit die Nutzung moderner Internetseiten fast nicht mehr möglich ist. Ebenfalls nicht unterschätzen sollte man die Bedeutung der Vertragslaufzeit: In der schnelllebigen Branche der Handyverträge ist es immer von Vorteil, eine möglichst niedrige Laufzeit zu erhalten.


Anbieter und die Netzabdeckung

Ein bekannter Mobilfunkdienstleister in Deutschland ist unter anderem die Deutsche Telekom. Reseller wie freenetmobile oder klarmobil.de nutzen das Angebot der Deutschen Telekom aber ebenso wie die eigene Tochtergesellschaft Congstar.

Die Netzabdeckung beträgt unter Berücksichtigung von 2G, 3G und 4G nahezu 100 %, wenn ausschließlich LTE betrachtet wird sinkt die Abdeckung jedoch erheblich und einige weiße Flecken sind weiterhin vorhanden. Vodafone stellt mit 1&1, BILDmobil, smartmobil.de und zahlreichen weiteren Resellern ebenfalls ein sehr großes Netz zur Verfügung. Der dritte große Anbieter in Deutschland kommt durch die Zusammenlegung von E-Plus und O2 zustande, wenngleich gerade die LTE-Bemühungen mit den Konkurrenten von Vodafone und der Deutschen Telekom (noch) nicht mithalten können (Stand Juli 2015).


 

Stichpunkte bei der Vertragssuche

Bevor die Unterschrift auf das Papier gelangt, helfen folgende Fragestellungen bei der Entscheidung:

  • Deckt der Vertrag meine bevorzugten Mobilfunknetze mit einer Flatrate ab?
  • Reicht das Internetvolumen? Im Zweifelsfall: lieber zu viel als zu wenig!
  • Wird eine hundertprozentige Netzabdeckung in meinen häufig besuchten Gebieten erreicht?
  • Wie steht es um das Preis-Leistungs-Verhältnis?

Um letztere Frage zu beantworten, kommt praktisch nur ein Vergleichsrechner in Frage. Dieser klärt in wenigen Minuten, welcher Anbieter den niedrigsten Effektivpreis anbietet.


Geschichte der Telekommunikation – Ohne geht es nicht mehr

Das Leben ganz ohne Telefon kennen nur noch die älteren Generationen. Die berichten Geschichten, die heutzutage nahezu undenkbar scheinen. Nur wenige Haushalte hatten ein Telefon, so dass wichtige Nachrichten wie die der Geburt eines Kindes erst einmal fernmündlich einem Bekannten der Familie mitgeteilt wurden, damit dieser dann die frischgebackenen Großeltern persönlich über das freudige Ereignis informieren konnte.

Erst Ende der 70er Jahre erhielten mehr und mehr Haushalte ein Festnetztelefon. Nur wenige Jahre später gab es fast eine komplette Flächendeckung – auch wenn die damaligen Apparate sich noch durch eine teils schwergängige Wählscheibe auszeichneten und dem Telefonnutzer nur einen Bewegungsraum im Umkreis von nur wenigen Metern ermöglichte. Für mehr reichten die noch zwingend erforderlichen Telefonkabel nicht. Und wie das immer so ist, wenn sich etwas verbreitet und durchsetzt: Irgendwann ging es nicht mehr ohne Telefon, später auch nicht mehr ohne Mobilfunk oder Internet.

Die Erreichbarkeit rund um die Uhr ist für die meisten Personen zum Standard geworden, erlaubt es Angehörigen ebenso wie Arbeitgebern, noch mal kurz eine Nachfrage zu stellen. Und während der eine für den Nachhauseweg noch zum Brotkauf auffordert, hat der andere vielleicht noch Fragen zu einem erst vor wenigen Stunden bearbeiteten Dokument.

Das Leben ist dadurch schnelllebiger geworden, hat sich teils auch vereinfacht, andererseits aber auch die Privatheit eingeschränkt. Immer und überall erreichbar zu sein, schränkt die eigenen Freiräume ein, macht ein vollständiges Erholen vom Arbeitstag oder auch dem Stress mit der Familie nahezu undenkbar.


Mobilfunk ist unverzichtbar

altes Handy
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Der Mobilfunk ist nämlich ebenso wie die Telekommunikation generell unverzichtbar geworden. Längst hat man sich daran gewöhnt, dass man jede Person zu jeder Zeit und an jedem Ort per Handy erreichen kann.

Selbst Grundschulkinder haben oft schon ein Handy, damit sie jederzeit ihre Eltern kontaktieren können, diese aber umgekehrt auch jederzeit die Möglichkeit haben, mit ihrem Kind zu sprechen. Ein Handy ist dabei längst kein Luxusartikel mehr, sondern gehört eigentlich zur Grundausstattung. In vielen Formularen, sowohl von Behörden als auch von Unternehmen, muss die Handynummer mit angegeben werden.

Wer aufgrund einer Bewerbung auf ein Vorstellungsgespräch hofft, tut ebenfalls gut daran, per Mobilfunk erreichbar zu sein. Ist man den ganzen Tag unterwegs und hat in seinen Unterlagen nur seine Festnetznummer angegeben, riskiert man, dass einem nicht nur das Vorstellungsgespräch, sondern auch viele andere wertvolle Informationen durch die Lappen gehen oder man einfach nicht in der geforderten und gewünschten Zeit reagieren kann.

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