Kfz-Zulassung

Wo möchten Sie ein KFZ zulassen?

 
Wer ein Auto zulassen möchte, muss einiges beachten und alle nötigen Unterlagen parat haben. Denn liegen die erforderlichen Unterlagen nicht vollständig vor, kann die Zulassungsstelle den Wagen nicht anmelden. Besonders ärgerlich ist das in Großstädten wie Berlin oder Hamburg, in denen Autobesitzer derzeit mehrere Wochen auf einen Termin bei der Behörde warten müssen.

Weitere Treffer nach Bundesland und Thema gruppiert

Kfz Zulassung

Zulassungsstelle benötigt folgende Unterlagen

Kennzeichen
© micha360 – istockphotos.com
  • Um doppelte Wartezeiten zu vermeiden, sollten Sie vor dem Gang zur Zulassungsstelle prüfen, ob folgende Unterlagen vorliegen:
  • Privatpersonen müssen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung vorlegen.
  • Zudem müssen Autobesitzer den alten Fahrzeugbrief sowie den Fahrzeugschein mitbringen. Bei neuen Fahrzeugpapieren müssen Teil I und Teil II der Zulassungsbescheinigung vorgelegt werden.
  • Um die Verkehrstauglichkeit des Fahrzeugs nachzuweisen, müssen TÜV- und AU-Gutachten vorgezeigt werden.
  • Zudem benötigt die Zulassungsstelle eine elektronische Versicherungsbestätigung – kurz eVB-Nummer – für die Bestätigung einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese Nummer gibt es von der zukünftigen Versicherung. Meist genügt ein kurzer Anruf oder eine Email. Die Ausstellung der früheren Deckungskarte beziehungsweise Doppelkarte auf Papier entfällt.
  • Zudem benötigt die Zulassungsstelle eine Einzugsermächtigung für die Abbuchung der Kfz-Steuer durch das Finanzamt.

 

Sonderfälle der Kfz-Zulassung

  • Soll das Fahrzeug auf eine juristische Person wie einen Verein oder ein Unternehmen zugelassen werden, braucht es neben dem Gesellschaftervertrag auch den Personalausweis respektive Reisepass des gesetzlichen Vertreters.
  • Soll ein Fahrzeug aus dem europäischen Ausland in Deutschland zugelassen werden, braucht es zudem die EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (auch COC-Papier genannt). Diese Bescheinigung besagt, dass das Fahrzeug über eine EG-Typengenehmigung verfügt, also nach EU-Standards geprüft wurde. Doch Achtung: Liegt das Dokument nicht vor, muss das Fahrzeug vor der Zulassung einer anerkannten Prüfstelle wie dem TÜV oder der Dekra zur Einzelabnahme vorgeführt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten.

Auch ein Bevollmächtigter kann ein Fahrzeug zulassen

Autobaum
© Mikhail Tolstoy – istockphotos.com

Wer sein Auto nicht selbst zulassen kann – zum Beispiel weil die Öffnungszeiten der Behörde mit den eigenen Arbeitszeiten kollidieren – , kann einen Bekannten, Verwandten oder auch einen professionellen Zulassungsdienst beauftragen.

Doch auch der Vertreter muss alle oben genannten Unterlagen vollständig vorlegen. Zudem braucht er noch eine Vollmacht und muss seinen eigenen Ausweis oder Pass vorzeigen.

Die Anmeldung des Fahrzeugs über einen professionellen Zulassungsdienst ist meist etwas teurer. Dafür sind die Dienstleister aber in der Regel sehr schnell – das Auto ist meist am gleichen Tag schon angemeldet. Auch weisen die Experten sofort bei Abgabe auf fehlende oder fehlerhafte Unterlagen hin. Die Kosten für den professionellen Zulassungsdienst variieren je nach Anbieter. Meist bewegen sie sich aber zwischen 20 und 50 Euro.


Kosten für die Zulassung variieren

Auch die Kosten für die Zulassung variieren. Da sie nicht bundeseinheitlich geregelt sind, hat jedes Bundesland unterschiedliche Sätze festgelegt. Das Straßenverkehrsamt listet als durchschnittliche Kosten auf:

Anmeldung eines Neuwagens: 26 Euro
Anmeldung eines Gebrauchtwagens innerhalb des Zulassungsbezirkes: 11 Euro
Anmeldung eines Gebrauchtwagens innerhalb des Zulassungsbezirkes mit Halterwechsel: 18 Euro
Anmeldung eines Gebrauchtwagens von außerhalb des Zulassungsbezirkes: 26 Euro
Anmeldung eines Gebrauchtwagens von außerhalb des Zulassungsbezirkes mit Halterwechsel: 28 Euro
Ummeldung ohne Halterwechsel: 26 Euro
Ummeldung mit Halterwechsel 29 Euro

Stand: August 2015


Kennzeichenkosten

Hinzu kommen Kosten für die Kennzeichen.
In der Regel haben sich vor der Zulassungsstelle einige kleinere Schildermacher angesiedelt. Sie prägen die Nummernschilder binnen weniger Minuten.
Im Schnitt kosten die Schilder zwischen 10 und 20 Euro. Möchten Sie ein bestimmtes Wunschkennzeichen haben, fallen noch einmal 10,20 Euro an. Dazu kommen noch fünf Euro für die Feinstaubplakette (ca. 5 Euro).

Das könnten Sie auch interessieren – verwandte Themen

Ihre 11880.com Welt

* 1,99 €/Min. aus dem deutschen Festnetz.
Mobilfunkpreise können ggf. abweichen. Preis einer SMS-Anfrage nur 1,99 € (VF D2 Anteil 0,12 €) im Inland.

9 Kann Bewertungen von Fremdanbietern enthalten.