Werkzeughandel

Wo suchen Sie einen Werkzeugfachgeschäft?

 
Der Heimwerker-Boom hält ungebremst an. Kein Wunder – wenn etwas ordnungsgemäß funktioniert, das man selbst neu installiert oder gar repariert hat, blickt der DIY-Fan mit Stolz auf die geleistete Arbeit. Welches Werkzeug gehört zur Grundausstattung des Heimwerkers und wo kann es gekauft werden?

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1 Allgemeines zum Werkzeug

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gresei – istockphotos.com

Eines sei vorweggesagt – Qualität ist wichtig, gerade beim Werkzeug. Schnäppchen sind immer möglich, aber um sogenannte „Billig“-Ware sollte der Heimwerker besser einen Bogen machen. Rückt man z. B. Kreuzschlitzschrauben mit einem Ramsch-Schraubendreher-Set zu Leibe, leiden alle – Schraube, Werkzeug und DIY-Fan.

 

TIPP: Statt Billig-Sets besser je 3 gute Schraubendreher (Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher) kaufen. In einem Haushalt reichen 3 verschiedene Größen so gut wie immer aus.


 1.1 Werkzeugkauf

Was für den Verbraucher im Allgemeinen gilt, trifft beim Heimwerker im Besonderen zu. Vor dem Werkzeugkauf gilt es, die Angebote genau zu prüfen. Hierzu auch Vergleichsportale im Internet nutzen. Doch wegen den Versandkosten und der Umwelt zuliebe, sollte der Baumarkt und Fachhandel vor Ort aufgesucht werden. Hierzu liefert die Branchensuche bei 11880.com wertvolle Hinweise.

TIPP: Den Baumarkt und Fachhändler vor Ort mit den Preisen aus dem Internet konfrontieren. Oft lässt sich dann noch etwas an der Preisschraube drehen.


 2 Das Werkzeug des Heimwerkers

Das Werkzeug richtet sich immer nach dem jeweiligen Werkstoff, der bearbeitet werden muss.

– Holz (Möbel, Bilderrahmen, Unterkonstruktionen etc.)
– Metall (Zaun, Auto, Fahrrad, Elektrogeräte etc.)
– Mauerwerk (Innenausbau, Sanitär- und Elektroinstallation etc.)

Allerdings gibt es einige Werkzeuge, die lösgelöst vom jeweiligen Anwendungsbereich als Basis zur Verfügung stehen sollten. Als da sind …


2.1 Die „Klassiker“ im Werkzeugschrank

– Messen und Anzeichnen (Zollstock, Rollenbandmaß, Schieblehre, Wasserwaage,   Winkel, Senklot, Zimmermannsbleistift)
– Schraubendreher (Kreuzschlitz- und Schlitz)
– Hammer (Metallhammer und Holzhammer)
– Zange (Kneifzange, Kombizange, Rohrzange)
– Handsäge (Holz und Eisen)
– Gabelschlüssel (Standardgrößen)
– Ringschlüssel (Standardgrößen)
– Inbus-Schlüsselsatz (unverzichtbar beim Thema Fahrrad)
– Bohrmaschine (mit Schlagbohrfunktion)
– Stichsäge (mit Pendelhub)
– Schwingschleifer (für Oberflächenarbeiten an Holz und Metall)
– Spachtel
– Schleifpapier (für Holz und Metall in verschiedener Körnung)
– Pinsel
– Schraubzwingen
– Filzzulagen (zum Oberflächenschutz der Werkstücke)
– Verlängerungskabel
– stabile Leiter mit GS-Prüfzeichen
– Sicherheitsausrüstung (Schutzbrille, Atemschutz etc.)

TIPP: Im Gegensatz zu den Werkzeugen empfiehlt sich für Befestigungsmaterial wie Schrauben, Nägel und Dübel durchaus die Anschaffung von Sets in gängigen Abmessungen.


 2.2 Details zu den Klassikern:

Mit Akku betriebene Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschine, Schrauber oder Stichsäge liegen voll im Trend. Gerade wenn es vor Ort beim Anpassen und Aufstellen der Möbel sehr eng zugeht, bieten die kabellosen Werkzeuge praktische Vorteile. Ob sich die etwas teurere Anschaffung rechnet, liegt auch daran, wie oft der Heimwerker zur Tat schreitet.

TIPP: Nach dem Arbeitseinsatz den Akku aus dem Elektrowerkzeug entfernen und getrennt aufbewahren. Bei längerem Nichtgebrauch, die Spannung überprüfen und hin und wieder ans Ladegerät hängen. Ohnehin nur Geräte mit Lithium-Ionen-Akku anschaffen. Diese sind vor dem sogenannten „Memory“-Effekt gefeit (keinen Kapazitätsverlust bei häufiger Teilentladung).

Das oben angesprochene Thema Qualität trifft im Besonderen auf Elektrowerkzeuge zu. Wobei eine Low Price Bohrmaschine für eine Person, die nur hin und wieder ein Bild an die Wand hängt, völlig ausreicht. Für alle DIY-Fans, die das Heimwerker-Fieber gepackt hat, sind Medium Price Marken wie Bosch oder Metabo bzw. High Price Labels wie Festool und Makita die bessere Wahl.

SICHERHEITSTIPP: Vorsicht bei billiger Importware. Es reicht nicht aus, wenn das VDE- oder VDE-GS-Zeichen nur auf dem Kabel oder Stecker angebracht ist. Nur wenn sich das Prüfzeichen „auf dem Typenschild“ des Gerätes befindet, ist das komplette Werkzeug vom VDE geprüft


 3. Special zum Thema „Holz“

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©  Luckie8 – istockphotos.com

Metall ist bedeutend schwieriger zu verarbeiten als Holz. In der Regel trifft der DIY-Fan bei Metall auf vorgefertigte Teile wie beispielsweise Winkelschienen als Befestigungsmaterial. Ganz anders verhält es sich mit dem Naturstoff Holz, der dem Heimwerker als Massivholz (Hartholz, Weichholz) oder industriell gefertigtes Plattenmaterial (Spanplatte mit oder ohne Furnier, MDF-Platte, Hartfaserplatte, Sperrholz etc.) zur Verfügung steht. Nicht selten befindet sich im Hobbyraum des Heimwerkers deshalb eine Werkbank mit Werkzeugen wie Stechbeitel, Winkelschmiege, Holzraspel, Holzfeile, Fuchsschwanz, Hobel, Streichmaß sowie Schleifklotz und Schleifpapier.

Hölzer und Platten lassen sich mit der Tischkreissäge oder mobil mit der Handkreissäge relativ leicht auf Maß zuschneiden. Im Vergleich zum Metall gelingt das Bohren in Holz schnell und bei viel höherer Drehzahl. Holzverbindungen lassen sich sogar auf „natürlichem Weg“ mit Zinken und Schwalbenschwanz ohne Zuhilfenahme andere Hilfswerkstoffe realisieren. Ansonsten gelingt dies einfach mit Holzleim, Schrauben oder Holzdübeln. Um Möbel zu restaurieren und z. B. an alten Schränken die Holzmaserung wieder gut sichtbar zu machen, eignen sich Schwingschleifer und Schleifpapier ausgezeichnet. Wird die Bohrmaschine als Oberfräse genutzt, lassen sich sogar eigene Profilleisten herstellen. Der (Holz-)Fantasie sind demnach so gut wie keine Grenzen gesetzt.


4. Welches Werkzeug für welchen Einsatzzweck?

Die Werkzeugklassiker wurden oben schon genannt. Je nach Einsatzzweck reicht diese Grundausstattung aus oder es gesellen sich spezifische Werkzeuge hinzu, die ein effektives Arbeiten möglich machen. Nachfolgend ein paar Beispiele aus dem DIY-Alltag.


 4.1 Werkzeuge zum Fliesen verlegen

– Kelle und Spachtel zum Auftragen des Klebers
– gezahnter Plastikspachtel zwecks Kleberverteilung
– Fliesenschneider
– Fliesenfeile
– Fliesenbrechzange
– Wasserwaage


 4.2 Werkzeuge zum Möbel einbauen bzw. aufbauen

– Wasserwaage
– Stichsäge (z B. Spülenausschnitt an der Küchenarbeitsplatte)
– Bohrmaschine …
– … mit Holzbohrer (Befestigung der Hochschränke in Reihe)
– … mit Steinbohrer (Befestigung der Hochschränke zur Wand)
– Akkuschrauber (kommt schnell in jedes Eck)


 4.4 Werkzeuge für die Dekoration (Tapezieren)

– Senklot
– Wasserwaage
– Nadelwalze (alte Tapete perforieren und ablösen)
– Spachtel (alte Tapetenreste entfernen und schadhafte Stellen in der Wand ausbessern)
– Kunststoffeimer
– Kleisterbürste
– Tapeziertisch (im Bekanntenkreis nachfragen, es muss ja nicht jeder einen    kaufen)
– Tapezierbürste
– Tapezierschere
– Universalschere
– Tapezierschiene (erleichtert das Zuschneiden an der Wand)
– Schwamm
– Nahtroller


 4.5 Werkzeuge für Malerarbeiten

– Ablaug- oder Abbeizmittel (Atemschutz verwenden!)
– Alternative: Heißluftpistole
– größere Wandschäden mit Glasfaservlies überbrücken
– Kreppband zum Abkleben
– Bodenschutzvlies
– diverse Pinsel
– Farbroller
– Farbeimer
– Gummihandschuhe (für Lasurtechniken)
– Maserierwerkzeug (verleiht der Lasur eine Holzstruktur)
– Schwamm (für Lasur-Marmoreffekt)
– Lappen (Lasur-Wickeltechnik)

Viel Spaß und Erfolg beim Heimwerken wünscht das Team von 11880.com.

 

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