Schulen

Wo suchen Sie eine Schule?

 
Wir stehen oft vor einer schwierigen Entscheidung wenn es um die weitere Zukunftsplanung geht. Welche Schule soll man wählen? Bin ich bereit in naher Zukuft ein Studium zu beginnen? Finden Sie bei uns die richtige Schule in Ihrer Umgebung.

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Für viele Suchende ist die Berufsausbildung eine adäquate Möglichkeit, den ersten Schritt in ein erfolgreiches Berufsleben zu wagen. Wo aber lässt sich ein guter Ausbildungsplatz finden, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und was bringt eine Ausbildung überhaupt?

Anlaufstellen auf der Suche nach dem perfekten Ausbildungsplatz

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© monkeybusinessimages – istockphotos.com

Als erste Anlaufstelle zur Ausbildungsplatzsuche bietet sich die Arbeitsagentur an. Das Internetportal der Arbeitsagentur hat dabei eine breite Auswahl an Ausbildungsplätzen, sortiert nach Spezialisierungsbereichen und Interessensgebieten. Auch vor Ort bietet die Arbeitsagentur ein hochwertiges Beratungsangebot, speziell für diejenigen, die Hilfe und Orientierung bei der schwierigen Suche nach der perfekten Ausbildung benötigen. Bei der Ausbildungsplatzwahl können auch lokale Ausschreibungen und Inserate in Zeitungen oder auf regionalen und überregionalen Webseiten zum gewünschten Ergebnis führen. Insbesondere das Internet ist voll von Ausbildungsplatzangeboten von Betrieben, die aktiv nach Auszubildenden suchen. Möglichkeiten ergeben sich zudem auf spezifischen Ausbildungsmessen, die an verschiedenen Orten in Deutschland regelmäßig stattfinden und die manch einem Bewerber bereits erfolgreich zu einer Ausbildungsstelle verholfen haben. Sind besondere Qualifikationen in einem Feld vorhanden, kann man es nicht zuletzt mit der etwas riskanteren Variante der Initiativbewerbung probieren. Dabei ist es hilfreich, sich zuerst darüber zu informieren, ob der jeweilige Betrieb überhaupt berufliche Ausbildungen anbietet. Ist das der Fall, kann man mit einem auf den Ausbildungsplatz zugeschnittenen Profil punkten.


Erfolgreiche Präsentation als Bewerber

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Alleinstellungsmerkmal hat derjenige Bewerber, der mit seiner Vita und seinen Bewerbungsunterlagen beweisen kann, dass er große Affinität, spezielles Wissen oder besondere Fähigkeiten zur Ausübung der in der Ausbildung zentralen Tätigkeit besitzt. Das bringt Vorteile gegenüber der sich bewerbenden Konkurrenz mit. Wer Pferdewirt sein möchte, sollte ein grundlegendes Interesse an Pferden haben und das ein oder andere Detail über den Umgang und die Pflege von Pferden kennen, das der Mitbewerber vielleicht nicht anbieten kann. Wer wiederum Mediengestalter sein möchte, kommt um eine gewisse technische Affinität und Leidenschaft für den Medienbereich nicht herum. Proaktives Handeln und Eigeninitiative sind gefragte Eigenschaften auf der erfolgreichen Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei nützt es nichts, sich auf Gebiete zu bewerben, bei denen man bereits weiß, dass man sich in ihnen nicht wohlfühlt. Wer seine Stärken und Leidenschaften kennt und sie proaktiv einsetzt, hat die größeren Erfolgschancen.


Braucht man einen Schulabschluss – und wenn ja, welchen?

Die Eingangsvoraussetzungen für Ausbildungsplätze können je nach Branche und Unternehmen schwanken. Selbst ohne Schulabschluss gibt es Möglichkeiten, sich einen Ausbildungsplatz zu sichern. Bei heiß begehrten Ausbildungsplätzen wie z.B. beim Mediengestalter werden in der Realität jedoch erhöhte Kriterien für eine erfolgreiche Aufnahme angesetzt. Selbst wenn theoretisch als fachlicher Anspruch ein Hauptschulabschluss für einen Mediengestalter ausreicht, so werden aufgrund der hohen Nachfrage vornehmlich Absolventen der Realschule oder Abiturienten ausgewählt. Klar ist: je höher der Abschluss, desto wahrscheinlicher die Einstellung. Wobei dies nicht immer heißen muss, dass der Abiturient den Vorzug erhält. Denn am Ende zählen – neben dem Abschluss – bei der Auswahl auch die besonderen Eigenschaften, die Affinität und Leidenschaft des Bewerbenden für die Tätigkeit. Wer sich positiv präsentiert, hat die besten Karten.


Erhält man nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung einen Abschluss?

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Wer eine längerfristige Ausbildung macht, bereits einen Hauptschulabschluss vorweisen kann und die Ausbildung mindestens gut abschließt, kann sich, sofern noch nicht vorhanden, einen Realschulabschluss anerkennen lassen. Höhere Abschlüsse sind nur mit ergänzenden Maßnahmen möglich. So muss, wer eine Fachhochschulreife erwerben möchte, über den zusätzlichen Besuch einer Abendschule nachdenken. Als Abschluss gilt natürlich auch die Ausbildung selbst, die mit erfolgreicher Beendigung den Nachweis einer abgeschlossenen Weiterbildung darstellt und zu einer professionellen beruflichen Tätigkeit im jeweiligen Feld qualifiziert.


Ist eine Ausbildung ohne Schulabschluss möglich?

Sicherlich ist die Ausbildung ohne Schulabschluss möglich. Wer aber keinen Schulabschluss oder nur einen Hauptschulabschluss hat, muss sich im Klaren darüber sein, dass er – gerade in beliebten Ausbildungsfeldern – mit Realschülern und Abiturienten in einem Konkurrenzverhältnis steht, bei dem er zumindest besondere Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen muss, um eine realistische Chance zu haben. Eine Möglichkeit für geringqualifizierte Schulabgänger an einen Ausbildungsplatz zu kommen, kann die sogenannte Einstiegsqualifizierung (EQ) sein, die eine 6- bis 12-monatige Übergangszeit im Betrieb darstellt, in der sich der Bewerber für die Ausbildung in einer praktikumsähnlichen Situation bewähren kann. Der Bewerber kann sich in diesem Fall im Betrieb orientieren und so in Erfahrung bringen, ob es sich weiterhin um seine Wunschausbildung handelt und gleichzeitig beweisen, dass er die nötige Qualität für eine solche Ausbildung besitzt. Natürlich heißt das nicht notwendig, dass der potenziell auszubildende Betrieb den Absolventen einer EQ übernimmt. Hier bieten sich sowohl Chancen als auch Risiken, bei denen für einen Schulabgänger ohne Abschluss oder mit Hauptschulabschluss die Vorteile überwiegen dürften. Während ein Abgänger ohne Schulabschluss also vor einer schwierigeren Situation steht, als ein Absolvent z.B. einer Realschule, gibt es mit entsprechend proaktiver und leidenschaftlicher Investition Möglichkeiten, eine Ausbildung zu finden.


Kann ich den Ausbildungsbetrieb während der Ausbildung wechseln?

Wer im auszubildenden Beruf keine Zukunft mehr sieht und die damit verbundene Ausbildung endgültig niederlegen möchte, der kann sein Ausbildungsverhältnis beenden. Dabei hilft auch eine Kündigungsfrist von vier Wochen, die bei Beginn jedes Ausbildungsverhältnisses gewährt wird und ohne große Probleme in Anspruch genommen werden kann. Eine Möglichkeit, ein Ausbildungsverhältnis mit beidseitiger Zustimmung zu beenden, ist der sogenannte Aufhebungsvertrag, der sich von der Kündigung durch seine Einvernehmlichkeit unterscheidet und mit Zustimmung des beider Parteien jederzeit geschlossen werden kann. Wer allerdings zu einem Betrieb in der gleichen Branche und im gleichen Ausbildungsbereich wechseln möchte, dem sind durchaus rechtliche Hürden gesetzt. Hier lohnt sich die Kontaktaufnahme mit entsprechenden Beratungsstellen.


Ausbildung – großer Schritt und große Chance

Die richtige Ausbildung zu finden, ist eine komplexe Herausforderung, die eine detaillierte Vorbereitung und Auseinandersetzung erfordert. Erste Anlaufstelle ist sicherlich die Arbeitsagentur, die für grundlegende Fragen und Orientierungsschwierigkeiten die richtigen Antworten zur Verfügung stellt. Wer sich dafür entscheidet, sich einer Ausbildung zu widmen, sollte in sich hineinhorchen, um herauszufinden, in welchem Gebiet seine Stärken und Leidenschaften am Besten zur Geltung kommen. Mit der Vielfalt an Ausbildungsplätzen ist schließlich für jeden etwas dabei, der den ersten Schritt in ein erfolgreiches Berufsleben wagen möchte.

 

 

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