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Ein erholsamer Schlaf ist sehr wichtig für das tägliche Wohlbefinden. Die richtige Matratzenwahl spielt eine wichtige Rolle, wie erholsam Ihr Schlaf ausfällt.

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Welche Matratze passt zu welchem Typ?

Die Wahl der richtigen Matratze ist typenabhängig. Dazu zwei Beispiele:

Frau im Bett
© shironosov -istockphotos.com

Ein großgewachsener und kräftiger Bauarbeiter würde ein sehr günstiges Lattenrost samt Matratze durch den Boden des Gestells rammen und das beim ersten drauflegen. Das andere Extremum wäre eine vegane und überaus zierliche Ballerina, die auf einer knallharten Kaltschaummatratze liegt. Das eigene Gewicht und selbstverständlich auch die Vorliebe, bzw. Gewohnheit, führen meist letztendlich zur richtigen Matratze. So sollten schwere Menschen nicht unbedingt die weichste Matratze wählen, denn wer will schon den Lattenrost durch die Matratze spüren. Taschenfedern sind ebenfalls schnell zu spüren, wenn die Matratze von minderer Qualität ist. Was diesen Punkt angeht, sollte in jedem Falle auf Markenprodukte Ausschau gehalten werden.

Ist die Matratze nämlich zu hart oder zu weich, könnte dies nicht nur den Körper negativ beeinflussen. Neben Müdigkeit am Tag und psychischen Leiden, können auch Unwohlsein und Übelkeit unseren Alltag begleiten, wenn wegen einer unpassenden Matratze schlecht geschlafen wird. Zudem soll die Matratze uns am liebsten ein Leben lang begleiten: Stiftung Warentest rät übrigens dazu, die eigene Matratze alle 10 Jahre auszutauschen.


Die verschiedenen Matratzentypen

Federkernmatratzen

Wer während dem Schlaf eine Menge schwitzt, sollte zu einer Federkern- oder Taschenfederkernmatratze greifen. Ebenfalls sind Menschen denen im eigenen Bett häufiger zu warm wird, mit einer Federkernmatratze bestens bedient. Wer es allerdings lieber sehr warm mag und wem schnell kalt ist, sollte von einer Federkernmatratze absehen und einen anderen Matratzentypen wählen. Des Weiteren bilden sich in einer solchen Matratze (je nach Modell) bei großer Gewichteinwirkung nahezu immer Kuhlen, welche durch regelmäßiges Wenden weitestgehend reduziert werden können.

Latexmatratzen

Vor allem schwere Personen, wie zum Beispiel Bodybuilder, mögen es hart zu schlafen. Latexmatratzen sind hierfür ideal geeignet. Sie sind sehr punktelastisch und geben nur an den Stellen nach, an denen Sie sollen. Somit können auch mehrere Personen ohne Probleme auf Ihr unbemerkt nebeneinander schlafen. Wer vor hat sich eine Latexmatratze zuzulegen, sollte bedenken, dass diese im Gegensatz zu einer leichten Schaumstoffmatratze mehr als das doppelte wiegt. Der Transport sollte also bedacht werden. Latex besitzt eine Eigenschaft an sich, welche die Wärme gut dämmt und somit für alle die es gerne wärmer im Bett mögen durchaus zu empfehlen ist. Da Latex jedoch weitestgehend wasserabweisend ist, sollten stark schwitzende Personen aufgrund mäßigem Transport der Feuchtigkeit, zu einem anderen Material greifen.

Kaltschaummatratzen

Der Stoff aus dem Kaltschaummatratzen bestehen nennt sich „Polyurethan”. Die Matratzen werden aus gigantischen Kaltschaumquadern geschnitten und miteinander verklebt. Da der Schaumstoff an entsprechenden Stellen dicker, bzw. dünner und mit Belüftungslöchern ausgestattet wird, wird der Körper weitestgehend gut gestützt. Dennoch benötigt auch eine Kaltschaummatratze ein Lattenrost oder eine andere federnde Unterschicht, um optimal genutzt werden zu können. Kaltschaummatratzen halten warm und können auch bei speziellen Rosten (z.B. verstellbar) verwendet werden, da das Material hierfür ideal anpassbar ist. Wer seine Matratze regelmäßig wendet, kann dies mit einer Kaltschaummatratze umso einfacher bewerkstelligen: Kaltschaum ist sehr leicht und ist kinderleicht zu wenden (je nach Größe, versteht sich). Ähnlich wie bei einer Federkernmatratze, können sich auch im Kaltschaum Kuhlen bilden, die verhindert werden können, wenn die Matratze regelmäßig gewendet wird. Stark schwitzende Personen sollten von dieser Matratze absehen, denn der Schaumstoff saugt den Schweiß wie ein Schwamm auf.

Viscoschaummatratzen

Viscoschaummatratzen sind im Grunde genommen ebenfalls Kaltschaummatratzen, allerdings mit einem Polyrethanschaumkern und einer Viscoschaumschicht auf der Ober- und/oder Unterseite der Matratze (je nach Modell). Da Viscoschaum sich bei Wärme verändert und nachgibt, enstehen erst beim Liegen die richtigen Kontaktpunkte und lassen den Schlafenden sozusagen in süßen Träumen versinken. Was den Schlafkomfort angeht, liegen beide Matratzentypen in ungefähr dem selben Level. Viscoschaummatratzen werden bei unter 15°C Raumtemperatur übrigens härter.


Welche Matratze eignet sich bei besonderen Umständen – wie bei Rückenschmerzen

Matratzestapel
© vadimguzhva – istockphotos.com

Jeder hatte schon mal Rückenschmerzen. Diese sind in der Regel bis zu einem gewissen Grad normal, wenn der Rücken überstrapaziert wird. Legen sich die Rückenschmerzen jedoch selbst beim liegen nicht, könnte eine Matratze eventuell aushelfen. Leider ist die frühere pauschalisierte Aussage, Menschen mit Rückenschmerzen sollen zu einer harten Matratze greifen, nicht mehr ganz zeitgemäß. Dies liegt daran, dass die Rückenschmerzen sich in Ihrer ganzen Ausprägung mit Inbezugnahme des Alters und Gewichts des Leidenden, ganz individuell gestalten. Im Mittelalter haben sich daher tatsächlich Menschen auf den Boden schlafen gelegt, wenn sie Rückenschmerzen hatten. Einigen helfen harte Matratzen jedoch scheinbar tatsächlich, wenn Sie Rückenschmerzen haben. Eine Verallgemeinerung kann jedoch ausgeschlossen werden, denn für viele ist eine harte Matratze bei Rückenschmerzen schlicht nicht zu ertragen.


Stichwort: Ergonomie

Menschen mit starken Rückenschmerzen wird empfohlen eine Matratze zu wählen, die an den sogenannten Schnittstellen des Körpers nachgibt, bzw. weniger hart ist (Im Schulter- und im Beckenbereich). So bieten Kaltschaummatratzen mit mehreren Zonen durchaus eine Lösung. Beim testen der Matratze sollte sich die Matratze zwar nicht hart, aber dennoch straff anfühlen. Naturlatexmatratzen werden bei starken Rückenschmerzen übrigens ebenfalls sehr gerne eingesetzt, weil die Wirbelsäule bei hochwertigen Naturlatexmatratzen weitestgehend gerade liegt und die Banscheiben sich somit in der Nacht voll und ganz entspannen können.


Was ist der Kostenpunkt? Wieviel ist zuviel für eine Matratze?

Zunächst sollte unbedingt nochmal unterstrichen werden, dass wir ungefähr ein Drittel unseres Lebens auf unserer Matratze verbringen (einige mehr, die anderen weniger). Faktum ist jedenfalls, dass Dinge die täglich gebraucht werden, auch einen sehr hohen Verschleiß haben. Aus diesem Grund sollte unbedingt darauf geachtet werden, nicht am Falschen Ende zu sparen und das eigene Schlafzimmer mit einem tollen Bettgestell, einem noch tolleren Lattenrost und nur mit einer minderwertigen Matratze auszustatten. Dabei spricht der hohe Preis einer Matratze nicht unbedingt für eine gute Qualität oder gar die perfekte Schlafgelegenheit. Wie im Vortext bereits angeschnitten, sollte die Matratze zum jeweiligen Typ passen. Die Preise variieren von 50€ bis in den vierstelligen Bereich. Je nachdem ob es Angebote gibt oder Restposten angeboten werden, könnte sich auch eine 500€ Matratze im 100€ Segment wiederfinden. Wer genügend recherchiert und sich bei der richtigen Matratzenwahl Zeit lässt, wird durch einen gesunden und regenerierenden Schlag belohnt und das jede Nacht.

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