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Die Zahl der Religionen auf der Welt geht in die Tausende. Und von den fünf Weltreligionen ist das Christentum am weitesten verbreitet. Das Christentum entstand vor 2000 Jahren. Die Basis dieser Religion ist das Neue Testament, das von dem Wirken Jesu Christi und seiner Anhänger erzählt.

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Was ist überhaupt Religion?

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© TomasSereda – istockphotos.com

Wer sind wir? Woher kommen wir? Was kommt danach? Mit diesen und ähnlichen grundlegenden geistlichen Fragen hat sich die Menschheit schon immer befasst. Wenn sich Menschen zusammentun, die an bestimmte transzendente, also jenseits der Vernunft liegende Antworten auf diese Fragen glauben, spricht man von Religion. In Deutschland ist immer noch das Christentum die am weitesten verbreitete Religion. Doch immer mehr Menschen kehren der Kirche den Rücken, andere Glaubensrichtungen wie zum Beispiel der Islam werden in Deutschland immer wichtiger.


Was wird in der Schule im Religionsunterricht vermittelt?

Der Religionsunterricht ist in Deutschland ein ordentliches Lehrfach, auch an staatlichen Schulen. Dies steht in Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes. Die Erziehungsberechtigten können über die Teilnahme ihres Kindes am Religionsunterricht selbst entscheiden. Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen über den Religionsunterricht und die Pflicht zur Teilnahme. In einigen Bundesländern wird auch islamischer Religionsunterricht angeboten. Im Religionsunterricht geht es – unabhängig von der Konfession – um die Vermittlung wesentlicher Grundlagen des Glaubens. Er wird oft von Geistlichen der Kirchen vermittelt. Auch der Religionsunterricht ist an Rahmenlehrpläne gebunden, die sich am pädagogischen Konzept der jeweiligen Schulen orientieren.


Wie kann man aus der Kirche austreten? Fallen dafür Kosten an?

In einer zunehmend weltlich ausgerichteten Gesellschaft kehren immer mehr Menschen der Kirche den Rücken. Manche Menschen tun dies in erster Linie, um keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen. Wer aus der Kirche austreten will, muss dies vor einer Behörde persönlich erklären. Zuständig sind – je nach Landesrecht die Amtsgerichte oder Standesämter. Im Bundesland Bremen kann der Austritt auch direkt bei der Kirche erklärt werden. Die Gebühren für die Austrittserklärung sind unterschiedlich:

  •  0 bis 10 Euro: Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern
  •  10 bis 20 Euro: Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein
  •  20 bis 30 Euro: Bayern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Thüringen
  • In Baden-Württemberg liegen die Gebühren je nach Gemeinde zwischen 10 und 60 Euro.

Wie kann man in die Kirche wieder eintreten?

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© BirgitKorber – istockphotos.com

Ein Wiedereintritt in die Kirche ist möglich und wird von beiden Konfessionen selbstverständlich gern gesehen. Dafür wendet man sich am besten an den Pfarrer der eigenen Gemeinde. Bei einem Wiedereintritt wird wieder Kirchensteuer fällig. Diese wird aber nicht nachträglich für die Zeit des Austritts erhoben.


Welche Unterschiede gibt es zwischen Katholiken und Protestanten?

Neben vielen Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Protestanten und Katholiken auch grundsätzliche Unterschiede, die bis heute eine Wiedervereinigung der Kirchen verhindert haben. Dies sind zum Beispiel:

  • Oberhaupt
    – Katholische Kirche: Papst (Bischof von Rom) als Stellvertreter Christi
    – Evangelische Kirche: Bischöfe der einzelnen Landeskirchen
  • Quellen des Glaubens:
    – Bibel und die Kirchentradition
    – Allein die Bibel
  • Sakramente:
    – Taufe, Firmung, Abendmahl, Buße, Krankensalbung, Priesterweihe, Trauung
    – Taufe, Abendmahl
  • Heilige
    – Heilige werden im Gebet angerufen
    – Keine Heiligenverehrung
  •  Abendmahl
    – Nur für Katholiken, jeden Sonntag in der Heiligen Messe
    – Offen für alle, meist einmal im Monat im Gottesdienst
  •  Maria
    – Verehrung als Heilige Mutter Jesu
    – Keine Marienverehrung

Kann ich zwischen evangelischer und katholischer Religion wechseln?

Bei einem Wechsel der Religion (Protestant wird Katholik oder Katholik wird Protestant) muss zunächst die bisherige Glaubensgemeinschaft verlassen werden. Die Taufe wird, wenn sie bereits einmal stattgefunden hat, nicht wiederholt. Denn beide Kirchen sehen die Taufe als Sakrament an. Ob diese von einem katholischen Priester oder von einem evangelischen Pfarrer vollzogen wurde, spielt für die Gültigkeit der Taufe keine Rolle.

 

 

 

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