Klimaanlagen

Wo suchen Sie nach einer Klimaanlage?

 
Eine Klimaanlage oder ein Klimagerät ist ein echter Allrounder, denn damit kann gekühlt, entfeuchtet und die Luft gefiltert werden. Durch diese Möglichkeiten kann für den Menschen oder auch für Archivgut ein sehr angenehmes und passendes Raumklima geschaffen werden.

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Die Vor- und Nachteile einer Klimaanlage

Wussten Sie schon? Ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit lässt rapide nach, wenn die Zimmertemperatur zu hoch ist. Zeigt das Thermometer 33°C, sind Sie zum Beispiel nur noch bei 50%. Kühlen Kopf bewahren heißt es da – wir wissen Rat.

Klimaanlage Vorteile
© TatyanaGl – istockphotos.com

Vorteile – Darum ist die Klimaanlage ein heißer Tipp!

Sie können die nötigen Prozente Ihrer Leistungsfähigkeit zurückbekommen, mit einer leistungsstarken Klimaanlage. Die kann die Raumtemperatur senken und Ihre Konzentration steigern. Gerade mobile Geräte können in jedem beliebigen geschlossenen Raum fürs gewünschte “Wohlfühlklima” sorgen und überzeugen durch ihre einfache Installation.

Ein zweiter Vorteil ist, dass moderne Klimaanlagen mit chlorfreien Kältemischungen oder Propan betrieben werden, sodass sie keine Gefahr für die Ozonschicht darstellen. Mittlerweile bietet der Handel auch besonders umweltbewusste “Ecogeräte” an.

Nachteile – das sollte Sie nicht kalt lassen

Klar, die herrlich kalte Luft ist gerade im Hochsommer ein Segen. Aber Klimaanlagen kosten relativ viel Geld und sind – je nach Modell – mitunter ziemlich laut.


Was kann eine Klimaanlage kosten?

Will man bei all der frischen Luft Nachteile von Klimaanlagen suchen, findet man sie im Preis. Die Konditionen für eine “Air Condition” sind nicht immer günstig. Das gilt zudem nicht nur für die Anschaffung, sondern auch den Betrieb.

Bei einem mobilen Klimagerät beginnen die Preise bei ca. 200 Euro und je nach Anbieter kann der Preis auch auf über 1.000 Euro steigen.
Festinstallierte Klimaanlagen sind meistens noch wesentlich teurer, denn hier muss auch die Montage durch einen Fachmann mit einberechnet werden.


Betriebskosten einer Klimaanlage

Doch damit ist nicht alles gesagt, denn eine Klimaanlage ist ein großer Stromverbraucher: Laut der Deutschen Energie-Agentur (DENA) kann eine Klimaanlage, sofern sie regelmäßig betrieben wird, bis zu 120 Euro mehr an Stromkosten im Jahr verursachen.

Zudem ist auch die Lautstärke ein Nachteil. Sie wird durch die Kompressoren verursacht, die die Luft abkühlen. Angenehm leise sind zwei- oder mehrteilige Splitgeräte im Vergleich zu den Monoblockgeräten, denn bei ihnen befindet sich der Kompressor draußen. Somit ist innen von der Klimaanlage kaum ein Ton zu hören.


Wärmerückgewinnung bei Klimaanlagen

Eine Klimaanlage kühlt den Raum, entwickelt aber durch ihren Betrieb auch Wärme. Wärme, die mit Blik auf Ökonomie und Ökologie nicht verloren gehen sollte.
Die Klimaanlage sorgt für die optimale Temperatur im Raum, doch was ist mit der Betriebswärme? Eben diese kann hervorragend für die Aufbereitung von Warmwasser oder auch für die Heizung genutzt werden und das vor allem zum absoluten Nulltarif!


Wie funktioniert eine Klimaanlage?

Vom Prinzip her kann die Funktionsweise einer Klimaanlage mit der eines Kühlschranks verglichen werden. Denn auch in diesem Gerät wird ein gasförmiges Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf von einem Kompressor angesaugt und dann dort komprimiert. Durch diesen Vorgang steigen Druck und Temperatur des Gases an. Über eine Druckleitung gelangt das verdichtete Kältemittel dann als heißer Dampf zum Kondensator, der von außen durch einen Ventilator gekühlt wird. Die Folge ist eine Verflüssigung des Dampfs.


Die Technik hinter der Luftabkühlung

Diese Flüssigkeit erreicht im nächsten Schritt das Expansionsventil, das auch als Drosselventil bezeichnet wird. Beim Durchfließen einer engen Öffnung entspannt sich das Kältemittel und kühlt stark ab. Dieser Vorgang wird als Expansion bezeichnet. Das Fließen der Flüssigkeit in den Verdampfer wird durch ein Ventil geregelt, die durch die Verdampferröhren strömt und dabei, über die Oberfläche des Verdampfers, der Raumluft die Wärme entzieht. Die Luft wird dann durch die äußern Verdampferrippen des Lüfters geblasen, wobei die Zimmertemperatur sinkt.

Das Funktionsprinzip einer Klimaanlage erklärt anschaulich dieses Video der Firma Climatech auf YouTube:


Der Kreislauf des Kühlmittels

Das bedeutet also, dass Klimaanlagen einem Raum keine Kälte zuführen, sondern Wärme entziehen. Durch den stetigen Kühlmittel-Kreislauf wird in dem Raum, die entsprechend kühlere Temperatur erreicht. Bereits seit einigen Jahren nutzen Hersteller von Klimaanlagen mit Hinblick auf den Umweltschutz nur noch FCKW-freie Kühlmittel und setzen moderne Kältemittel ein.


Wie viel Strom verbraucht eine Klimaanlage?

Energieverbrauchskennzeichnung
Quelle: Europäische Kommission

Klimageräten wird allgemein ein hoher Stromverbrauch nachgesagt, doch das ist eine pauschale Aussage, die nicht auf alle Klimageräte zutrifft. Wer sich für den Kauf einer Klimaanlage entscheidet, sollte sich auf jeden Fall für ein energiesparendes Modell entscheiden, dass zumindest die Energieeffizienzklasse A aufweist.

Wenn es um den Stromverbrauch geht, ist dieser im wesentlichen von einem Punkt abhängig: Wird ein mobiles Klimagerät genutzt oder eine Split-Klimaanlage?


Stromverbrauch: Klimaanlagen müssen viel Raum kühlen

Wie bereits oben beschrieben, ist die Klimaanlage mit einem Kühlschrank vergleichbar, doch hier ist der grundlegende Unterschied das zu kühlende Volumen. So muss der Kühlschrank beispielsweise nur 200 Liter Volumen  kühlen, während ein Raum von 10 qm Fläche und 2,5 Metern Höhe schon ein zu kühlendes Raumvolumen von 25 Kubikmetern für die Klimaanlage bereithält.

Das ist nur ein kleiner Raum, der aber schon ein stattliches Volumen von 25.000 Litern (1 cbm = 1000 Liter) hat und diese müssen gekühlt werden. Genau dieser enorme Volumen-Unterschied erklärt, warum eine Air Condition viel Strom verbraucht, bis sie ihr Temperatur-Ziel – die “Wohlfühltemperatur” – erreicht hat.

Hinweis: Ein mobiles Klimagerät verbraucht weit aus mehr Strom, als eine Split-Klimananlage.


Welche Klimaanlagen-Varianten gibt es?

Der Begriff Klimaanlage bezeichnet durchaus unterschiedliche Funktionskonzepte. Wird das Klimagerät in anderen Ländern als “Air Conditioning” bezeichnet, wo es lediglich dazu dient, die Raumluft zu kühlen, ist die “Deutsche Air Contion” oft noch viel facettenreicher.

Klimasplitgerät
© Bet_Noire – istockphotos.com

Denn Klimageräte hierzulande sorgen generell für ein besseres Raumklima und senken nicht nur die Temperatur. Sie be- und entfeuchten die Luft und sorgen damit auch für einen regelmäßigen Luftaustausch.

Generell arbeiten alle Klimaanlagen nach demselben Prinzip, wonach ein Kältemittel durch einen Kreislauf geschickt wird, der eine Niedrigdruck- und eine Hochdruckkammer enthält. Zudem sind auch mobile Geräte erhältlich, die über einen Schlauch frische Luft von außen ansaugen und diese Luft dann herunterkühlen.

Eine dritte ist die Split-Version. Hier ist der Kondensator außen installiert, wobei dafür die Verlegung der Schläuche von einem Fachmann vorgenommen werden muss.

Klimagerät außen
© sarayuth3390 – istockphotos.com

Doch nicht nur in ihrer Funktionsweise unterscheiden sich die Klimaanlagen, sondern auch im Design. Die größten Exemplare sind in der Regel die mobilen Klimaanlagen, denn hier ist die gesamte Technik in einem Gehäuse untergebracht. Mobile Klimaanlagen benötigen in den meisten Fällen mehr Platz als die zweiteiligen Geräte.

Die Split-Geräte unter den Klimaanlagen werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten und in der Regel platzsparend an der Wand montiert. Von dort aus sorgen sie sehr dezent aber effizient für die gewünschte Raumtemperatur.

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