Handwerker

Wo benötigen Sie einen Handwerker?

 
Das eigene Haus oder die großzügig geschnittene Wohnung erhöhen die Lebensqualität. Doch wenn die Tapete an den Wänden ergraut, der Wasserhahn tropft und der Dachstuhl morsch wird, kann nur noch der Handwerker helfen. Er sollte anhand der nachfolgenden Kriterien ausgewählt werden. Ein wichtiger Faktor wird dabei in den Kosten gesehen – doch stets gilt, dass eine hochwertige Arbeit auch ihren Preis hat. Zudem können die Auslagen als Investition angesehen werden. Die dafür bezogene Leistung erhält oder steigert den Wert einer Immobilie.

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Handwerkerauswahl – darauf ist zu achten:

1. Nur zugelassene Unternehmen beauftragen

tippGrundsätzlich lässt sich ein guter Handwerker bereits durch eine Nachfrage bei der Handwerkskammer finden. Hier sind alle regionalen Firmen bekannt und können je nach Fachbereich vermittelt werden. Besonders sinnvoll gestaltet es sich dabei, dass die Behörde die jeweiligen Spezialgebiete der Unternehmen kennt und daher häufig auch bei besonderen Anforderungen mit Rat und Tat helfen kann.

Darüber hinaus ergibt sich für den Suchenden ein hohes Maß an Rechtssicherheit. Die hier registrierten Betriebe sind durch die Handwerkskammer geprüft und zertifiziert worden. Sie erfüllen alle Auflagen, die an die Arbeit und die dabei einzuhaltenden Bestimmungen gestellt werden. Insbesondere für spätere Nacherfüllungspflichten kann darin ein entscheidender Faktor liegen.


2. Ausgebildetes Fachpersonal bevorzugen

tippMit dem zuvor genannten Punkt geht auch das Erfordernis einher, dass sich letztlich ausnahmslos geschulte Kräfte auf der Baustelle befinden sollten. Zwischen dem langgedienten Meister, dem aufstrebenden Gesellen und dem jungen Lehrling mag es Unterschiede geben – sie alle eint aber, dass eine Lehre in dem Beruf absolviert wird oder wurde und somit die nötige Kompetenz zum Errichten eines Werkes vorhanden ist.

Anders sieht das bei solchem Personal aus, das in diesem Bereich keinerlei Qualifikation vorweisen kann. Auch unter ihnen lassen sich zuweilen gute Handwerker finden. Doch ist hier das Risiko für Fehler bei den Baumaßnahmen stets auch besonders hoch.


3. Nach Referenzen fragen

tippEine weitere Möglichkeit besteht darin, das Unternehmen zu kontaktieren. Neben dem Telefon steht hier auch das Internet zur Verfügung – ein Besuch auf der firmeneigenen Webseite kann erhebliche Aufschlüsse über das Können der Handwerker vermitteln. Dort sollten Bilder und gegebenenfalls auch Berichte zu früheren Projekten und Tätigkeiten hinterlegt sein.

Laminatverlegung
© simazoran – istockphotos.com

Lässt sich dergleichen nicht finden, so kann eine Nachfrage in dem Betrieb helfen. Häufig wird den interessierten Auftraggebern sodann der Einblick in Fotos und ähnliche Referenzen gewährt.

Blockt ein Handwerker diesen Wunsch aber konsequent ab oder genügt das Gezeigte den Ansprüchen nicht, so sollte die Wahl auf eine andere Firma fallen.


4. Nicht alleine anhand der Kosten entscheiden

tippEin beliebtes Kriterium für die Wahl des Handwerkers besteht in der finanziellen Belastung. Das mag legitim sein – wer möchte schon überdurchschnittlich viel Geld für einen Auftrag entrichten, den ein anderer Betrieb preiswerter realisiert? Dennoch muss stets betrachtet werden, wie sich die Rechnung zusammensetzt.

Erhalten die Arbeiter hier einen fairen Lohn, ermöglicht ihnen die Firma regelmäßige Weiterbildungen oder wird mit modernem Werkzeug gearbeitet, so wirkt sich das letztlich auch auf die Qualität der Tätigkeit aus. Zwar müssen dadurch am Ende immer noch hohe Kosten beglichen werden – diese stehen aber in einem ausgewogenen Verhältnis zur Leistung.


5. Umfangreiche Angebote einholen

tippLetztlich sollte die Wahl auf einige wenige Unternehmen eingegrenzt sein. Sie lassen sich im weiteren Schritt durch ein Angebot abermals minimieren. Ratsam ist es, dass der Auftraggeber etwa vier bis fünf Handwerker unabhängig voneinander einlädt und mit ihnen konkret die zu erfüllenden Arbeiten und die dabei anfallenden Wünsche bespricht.

Idealerweise sollte am Ende des Austauschs ein Angebot eingeholt werden. Dieses unterscheidet sich vom reinen Kostenvoranschlag dadurch, dass es bindend wirkt. Das abgebende Unternehmen kann an dem einmal festgelegten Preis daher nicht eigenmächtig eine Veränderung vornehmen – eine weitere Rechtssicherheit für den Bauherrn.


Das könnten Handwerker Kosten:

Das kostet ein Elektriker

Wie sieht es nun aber ganz konkret mit den anfallen Gebühren aus? Je nach Fachbereich kommt es hier zu unterschiedlichen Sätzen. Ein Elektriker beispielsweise wird im Durchschnitt mit 50 bis 60 Euro pro Stunde abgerechnet.

In diesem Betrag sind meist bereits alle Bestandteile des Lohns, der Versicherung sowie der Sozialleistungen einbezogen. Etwas anders sieht es hingegen mit dem Anfahrtsweg aus. Ebenso können sich steigende Kosten ergeben, wenn der Elektriker nicht nur Kabel verlegt, sondern auch komplexe Anlagen und Systeme in Eigenleistung plant und errichtet. Solche Fachleute werden mit einem Vielfachen des genannten Stundenlohns vergütet.

Das kostet ein Schreiner

Nahezu kein Haus kommt ohne Holz aus. Vom robusten Dachstuhl über die Fußbodendielen bis hin zum Einbauschrank: Wo der natürliche Rohstoff verarbeitet wird, da lässt sich stets auch der Schreiner finden. Er wird in der Gesamtrechnung mit einem Stundenlohn von rund 50 Euro aufgeführt.

Auch dieser Wert ist aber variabel. Solche Schreiner, die das rohe Holz vor dem Einbau über Wochen oder Monate hinweg lagern, bearbeiten und daraus nicht selten Einzelstücke anfertigen, sehen einer deutlich höheren Vergütung entgegen. Die von ihnen errichteten Werke überdauern dann vielfach aber auch mehrere Generationen – den Kosten steht eine mehr als faire Leistung gegenüber.

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Das kostet ein Klempner

Klempner
© AndreyPopov – istockphotos.com

Ein Haus ist jedoch erst dann bewohnbar, wenn es über ein funktionierendes System an Wasser- und Gasleitungen verfügt. Auch die Heizung sollte bereits vor den ersten kalten Tagen eingebaut werden. Arbeiten, die der Klempner erledigt. Sein Wirken wird mit 50 bis 60 Euro pro Stunde vergütet. Hierbei muss indes bedacht werden, dass die verbauten Anlagen die Rechnung deutlich ansteigen lassen.

Ein komplettes Wärmesystem oder eine vollständige Entwässerung erreichen nicht selten die Kosten eines Kleinwagens. Idealerweise sollten daher vorab mit dem beauftragten Unternehmen alle anfallenden Beträge genau besprochen werden, um am Ende keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

Das kostet ein Maler

Maler
© kadmy – istockphotos.com

Im Gegensatz zu den meisten seiner Handwerkskollegen kann der Maler relativ günstig engagiert werden. Pro Stunde schlägt er mit rund 35 Euro zu Buche. Das jedoch nur, wenn es sich um eher simple Tätigkeiten wie das Tapezieren oder Anstreichen handelt.

Aufwendige Verzierungstechniken, das Verkleiden des Hauses mit einem Wärmeschutz oder das Aufbereiten alter Lackarbeiten wird dagegen stets teurer abgerechnet. Dennoch lohnen sich die Kosten. Wie kein anderer Beruf trägt der Handwerker zum Werterhalt der Räumlichkeiten bei. Das Geld ist somit gut angelegt – und eine schön dekorierte Wohnung schmeichelt ja ohnehin dem Gemüt.

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