Fast Food

Wo suchen Sie ein Fast Food Restaurant?

 
Bis vor einigen Jahren war der Begriff Fast Food eindeutig negativ besetzt. Neben der ungesunden Ernährungsweise wurden untragbare Bedingungen in der Tierhaltung und schlechte Arbeitsbedingungen kritisiert. Tatsächlich geben sich die Marktführer der Systemgastronomie mittlerweile verstärkt ein grünes Image. Selbst klassische Hamburger-Restaurants wie McDonalds und Burger King haben erkannt: Bio-Kost und vegetarische Alternativen sind in. Doch was haben die aktuellen Speisekarten der großen Ketten wirklich zu bieten? Und lassen sich Burger, Bagels und Broiler nun ganz unbesorgt schlemmen?

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Von der Waterkant bis zu den Alpen – Fast Food in Deutschland

Schnellrestaurants auf einen Blick

Daten und Fakten zum FastFood-Verzehr der Deutschen:

Infografik: Fast Food in Deutschland  | Statista
Infografik: Fast Food in Deutschland | Statista

 

In Deutschland bestimmen nach wie vor die großen Ketten das Bild des Schnellimbiss. Ein kurzer Überblick über die vier bekanntesten und umsatzstärksten:

McDonalds
Das 1940 gegründete Unternehmen ist nach eigener Aussage der größte Arbeitgeber in der hiesigen Gastronomie. 2013 belief sich die Zahl der Mitarbeiter in den firmeneigenen sowie Franchise-Restaurants auf über 60.000 Beschäftigte. 2014 betrug der weltweite Umsatz mehr als 27 Milliarden US-Dollar, davon allein 3 Milliarden Euro in Deutschland.

Der Trend zur vegetarischen und veganen Ernährung geht auch an McDonalds nicht vorbei. Der Veggieburger TS steht schon lange auf der Speisekarte. In Österreich wurden jüngst vegane Burger getestet, und auch fleischlose Chicken McNuggets sind im Gespräch. Bei den Happy Meals steht Biomilch auf dem Programm und die Öko-Brause Bionade hat es bis ins McCafé geschafft.

Burger King
Für Burger King hat sich die Situation dramatisch zugespitzt, dem Franchisenehmer Yi-Ko drohte zuletzt die Insolvenz. In Deutschland wurden im Herbst 2014 vorübergehend sogar 89 Filialen geschlossen. 2014 betrug der Umsatz hierzulande 800 Millionen Euro, weltweit belief er sich auf knapp 2 Milliarden US-Dollar.

Subway
Die 1965 gegründete Kette Subway hat vor allem Baguette-Sandwichs, Wraps und Salate im Angebot. Von den weltweit über 42.000 Filialen befinden sich knapp 600 in Deutschland, hier erwirtschafte das Unternehmen 2014 einen Umsatz von über 200 Millionen Euro.

Subway genießt im Vergleich etwa zu McDonalds oder Burger King einen deutlich gesünderen Ruf. Nicht nur die Hausfarben Grün und Gelb verweisen auf einen hohen pflanzlichen bzw. vegetarischen Anteil. Für Vegetarier gibt es nicht nur Sandwichs und Salate à la carte; auf Wunsch werden diese auch vegan – unter Weglassung von Ei und Käse – zubereitet.

Nordsee
Nordsee macht sich bereits seit 1896 einen Namen mit Fisch und Meeresfrüchten. Freilich dauerte es Jahrzehnte, bis aus dem Fischfang-Unternehmen die heute bekannte Schnellimbiss-Kette wurde. Mit rund 6000 Mitarbeitern im Boot erwirtschaftete Nordsee 2013 einen Umsatz von knapp 300 Millionen Euro. In Deutschland existieren rund 400 Restaurants.

Infografik: NORDSEE ist bestes Schnellrestaurant | Statista
Infografik: NORDSEE ist bestes Schnellrestaurant | Statista

Zwischen Zeitmangel und Gesundheitswahn

Für und Wider von Fast Food

Fast Food erfüllt ein wesentliches Bedürfnis des modernen Menschen: die schnelle, unkomplizierte Nahrungsaufnahme. Dabei ist das Prinzip keine neue Erfindung; Ausgrabungen im antiken Pompeji haben gezeigt, dass es schon vor über 2000 Jahren eine Art Schnellrestaurant gab. Und auch nachfolgende Kulturen waren und sind in der Hinsicht erfinderisch. Die chinesische Garküche, die Currywurst im Ruhrgebiet oder Fish ’n’ Chips in Großbritannien – Fast Food hat viele Gesichter.


 

Fast Food vs. Junk Food

JunkFood
© wgmbh – istockphotos.com

Nur böse Zungen schmeißen die Begriffe Fast Food und Junk Food durcheinander. Das eine bedingt nicht ohne weiteres das andere. Freilich bietet etwa eine Schale Pommes Frites „rot-weiß“ ein Minimum an Nährstoffen. Und auch das Zuviel an Zucker, Salz und Fett spricht eher gegen einen Großteil des gängigen Fast Food-Angebots. Doch darf dabei die Zufriedenheit nicht außer acht gelassen werden, die sich beim Genuss einstellt. Freilich empfiehlt sich der Konsum in Maßen und sollte eher die Ausnahme denn die Regel sein.

Dies umso mehr, seitdem Wissenschaftler am New Yorker Nathan Kline Institute herausgefunden haben, dass ein Zusammenhang zwischen abnehmender Denkleistung und übermäßigem Genuss von Fast Food besteht. Ob aber Fast Food „dumm macht“, wie ein großes deutsches Fitness- und Lifestyle Magazin schrieb, bleibt fraglich.

Die großen Ketten haben in den letzten Jahren deutlich nachgerüstet in Sachen gesunder Ernährung. Selbst McDonalds – beinahe Synonym für Hamburger – wartet verstärkt mit Wraps und Salaten auf. Fazit: Es gibt sie, die grüne Alternative zu den traditionellen Fleisch- und Fritten-Angeboten. Wer auf der Suche nach den entsprechenden Gerichten ist, wird im Schnellimbiss seiner Wahl rasch fündig.


 

Das essen die Deutschen am liebsten

Infografik: Das beliebteste Fast Food der Deutschen | Statista
Infografik: Das beliebteste Fast Food der Deutschen | Statista

Darf’s ein bisschen Grün sein?

Schnell essen, aber bitte gesund!

Vegetarisch essen
© shironosov – istockphotos.com

Heiß und fettig – darf es sein, muss es aber nicht. Insbesondere in den angesagten Großstädten haben Gastronomen begonnen, den Begriff Schnellimbiss neu zu definieren. Wer hier hier denkt: Fast Food gleich Junk Food, hat eventuell noch keinen Gemüsebratling, Tofuburger oder knackigen Biosalat verköstigt. In Berlin eröffnete bereits 2006 das erste Fast Food-Restaurant, das sich ganz der ökologischen Landwirtschaft verschrieben hatte.

Dank des Internets können gesundheitsbewusste Reisen oder Städtetrips minutiös geplant werden. Auf zahlreichen Blogs und Portalen finden sich – mal mehr, mal weniger – professionelle Kritiken und Adressen vegetarischer und veganer Imbisse in Hamburg, Berlin oder Düsseldorf.

Dass dabei die Grenzen zwischen Bio, Vegetarisch und Vegan fließend sind, versteht sich. Für die Stadt am Rhein beispielsweise listet der Vegetarierbund Deutschland 25 „überwiegend vegetarische“ Restaurants und Imbisse auf. Die Bundeshauptstadt kommt auf über 100.

Auch hier gilt: lokal essen, global denken. Internationale Küche ist gefragt, vor allem die arabische bzw. libanesische. Kostverächter des Döner Kebab schwören seit jeher auf die Kichererbsen-Alternative Falafel oder Salate wie Taboulé und Fatousch.


Das Beste aus beiden Welten – die gute alte Imbissstube neu gedacht

Doch auch Freunde traditioneller Fleischgerichte kommen auf ihre Kosten. Neben den obligatorischen McDonalds- und Burger King-Filialen eröffnen zunehmend Schnellrestaurants, die auf Nachhaltigkeit und hochwertige Zutaten setzen. Wer hier einen Hamburger oder Cheeseburger bestellt, bekommt frische, regionale Produkte, hergestellt ohne künstliche Zusatzstoffe. Das Fleisch stammt aus artgerechter Haltung und vom Metzger des Vertrauens. Die entsprechenden Imbissstuben geben sich schon namentlich gerne einen distinktiven Touch: Hamburger-Manufaktur und Burger-Schmiede statt Frittenbude und Brutzelstube.

Döner
© kzenon – istockphotos.com

Es zeigt sich mithin, dass Fast Food nicht automatisch ungesund sein muss. Trotz aller pflanzlichen Alternativen, internationaler Küche und trendiger Läden, hat die gute, alte Imbissstube nach wie vor ihre Berechtigung. Das Jägerschnitzel, die Currywurst oder das halbe Hähnchen sind Dauerbrenner in deutschen Städten und als Teil der schnellen, gastronomischen Kultur nicht mehr wegzudenken. Dank eines Bewusstseinswandels etablieren sich immer stärker Modelle, die bewährte Rezepte mit gesunden, frischen Zutaten anbieten. Nichts spricht gegen eine gelegentliche Pommes mit Mayo und Currywurst – wenn denn die Qualität stimmt.

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