Energieberatung

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Ohne Strom geht es nicht mehr. Ob im Haushalt, im Auto, auf den Straßen oder in den öffentlichen Anlagen: Energie übernimmt im modernen Leben immer mehr Aufgaben. Lampen erhellen die Räumlichkeiten, die Heizung generiert Wärme auf Knopfdruck, der Herd zaubert manch leckeres Menü. Doch viele der Annehmlichkeiten erzeugen einen zu hohen Stromverlust.

Zur Vermeidung weiterer Umweltschäden wird daher auf optimale Energieeffizienzklassen abgestellt. Sie sollen den Energieverbrauch regulieren. Daneben ist es jedoch ebenso wichtig, auch das eigene Nutzungsverhalten zu überdenken – um damit letztlich die Stromkosten zu reduzieren und einen wichtigen Dienst an der Natur zu leisten.

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Was sind Energieeffizienzklassen?

Der täglich verbrauchte Strom gehört mittlerweile fest zu unserem Alltag. Das morgendliche Anschalten der Lampe, die häufige Benutzung der Küchengeräte oder das Reinigen der Kleidung in den Waschmaschinen findet in jedem Haushalt statt. Die Frage, woher die Energie kommt, beschäftigt uns vielfach nicht.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde global jedoch eine Tendenz zur Verschwendung festgestellt. Mehr noch, insbesondere die endlichen Ressourcen wie Kohle und Öl, aus denen der Strom gewonnen wird, werden nicht dauerhaft nutzbar sein. Zu diesem Zwecke sind hierzulande unterschiedliche Haushaltsgerät und Elektrogeräte in verschiedene Energieeffizienzklassen eingeteilt. Anhand dieser Klassifizierung wird der Verbrauch mit einem Blick erkennbar – umweltschonende und umweltbelastende Vorrichtungen trennen sich voneinander.


Die unterschiedlichen Klassen von D bis A+++

Energieverbrauchskennzeichnung
Quelle: Europäische Kommission

Insgesamt sieben unterschiedliche Kategorien der Energieeffizienz wurden geschaffen. Diese orientieren sich an den Buchstaben von A bis D, sind dabei allerdings ein weiteres Mal unterteilt.

Die Klassen D und C gelten als energieverschwendend und wenig nachhaltig im Umgang mit den natürlichen Rohstoffen. Geräte dieser Art sind nicht empfehlenswert und sollten schnellstmöglich gegen moderne Anlagen ausgetauscht werden.

Die Klasse B hingegen wird als bedingt nutzbar angesehen. Auch sie ist im Umgang mit Strom wenig effizient, begrenzt den Verlust allerdings. Tatsächlich nützlich sind dagegen die vier A-Klassen.

Von der Basis A bis hin zum Primus A+++ steigert sich das Nutzungsverhalten der Geräte. Diese verbrauchen weniger Strom, agieren dennoch effektiv und kommen ihrer Arbeit somit nachhaltig und zum Wohle der Umwelt nach.


Lohnen sich die hohen Kosten der besten Effizienzklasse?

Ein Gerät der Kategorie A+++ kann also bares Geld sparen, wenn beispielsweise weniger Strom vergeudet wird oder die Dauer der reinen Arbeitsleistung sinkt. Die Anschaffungskosten solcher Apparaturen liegen allerdings regelmäßig über dem Durchschnitt. Doch rechnen sich die Mehrausgaben beim Kauf mit Blick auf die Einsparungen bei der Energie überhaupt?

Hier muss stets auf das Nutzungsverhalten abgestellt werden. Leuchtmittel, die sehr oft benutzt werden, finanzieren sich auf diese Weise nahezu von selbst. Etwas anders verhält es sich dagegen bei Gegenständen, die seltener zur Anwendung kommen und die somit ihre Energieeffizienz nicht vollumfänglich ausspielen können. Zu denken wäre hier an Anlagen der Elektrotechnik, deren Verwendung ohnehin eingeschränkt ist.


Gebäude vs. Elektrogeräte – die Unterschiede der Effizienzklassen

Gebäudeenergieklassen
© RomoloTavani – istockphotos.com

Neben den bislang erwähnten Kategorien, die sich vorrangig auf Gegenstände des Haushalts sowie des Handwerks beziehen, lässt sich noch eine zweite Energieeffizienzklasse finden. Sie wird für Bauwerke angewendet. Die Bandbreite der Buchstaben ist hierbei etwas größer und reicht somit von A bis H.

Erhält ein Haus einen Energieausweis, so ist die jeweilige Einteilung darauf vermerkt. Mit dem schlechtesten Ergebnis H schneiden dringend sanierungsbedürftige Mauerwerke ab. Die Bestnote A+++ ist dagegen jenen Gebäuden vorbehalten, die – wie das Passivhaus – aufgrund der Bauweise und der verwendeten Materialien den Verbrauch an Strom und Kraftstoffen auf ein Minimum reduzieren.


Mit klugem Nutzungsverhalten zum niedrigen Stromverbrauch

Wer kennt das nicht: Obwohl die Geräte im Wohnzimmer oder der Küche ausgeschaltet sind, steigt die Stromrechnung immer weiter. Und das aus gutem Grund, denn häufig befinden sich diese im Standby-Modus, werden also weiterhin mit geringen Mengen an Energie gespeist und bleiben somit betriebsbereit. Neben dem Kauf möglichst energieeffizienter Gegenstände sollte folglich darauf geachtet werden, auch das Nutzungsverhalten zu überdenken.

Wird der Föhn, der Fernseher oder der Mixer gerade nicht benötigt, so spricht nichts dagegen, ihn gänzlich vom Stromnetz zu nehmen. Die Haushaltskasse wird es bei der nächsten Energieabrechnung danken. Langfristig profitiert zudem die Umwelt von diesem Vorgehen.


 

Die 10 goldenen Regeln des Stromsparens

Sparsame Lampe
© Vladst1969 – istockphotos.com

Bereits mit unseren kleinen Tipps “Die zehn goldenen Regeln des Stromsparens” kann die Anwendung der Geräte effizienter gestaltet und der Verbrauch an Energie gesenkt werden. Wer hierbei ein wenig diszipliniert ist, wird schnelle Erfolge erzielen.

1. Grundlegend ist es wichtig, auf die Energieeffizienzklasse bei allen erworbenen Anlagen zu achten.
Ein über mehrere Jahre genutztes Gerät kann dabei den Stromverbrauch drastisch senken

2. Genutzte Apparaturen sollten nach der Verwendung möglichst vom Stromnetz genommen werden – auf diese Weise lässt sich ein schleichender Energieverlust im Standby-Modus vermeiden

3. Die meiste Energie vergeudet der Kühlschrank, da er nur in wenigen Haushalten auf die optimale Temperatur von sechs bis sieben Grad Celsius eingestellt ist – der Tiefkühler arbeitet dagegen bei Minus 18 Grad am effektivesten

4. Auch der Küchenherd ist ein wahrer Stromfresser – das jedoch nur, wenn die jeweiligen Platten gleichzeitig genutzt werden, statt die vorhandene Wärme einer Platte nacheinander zu verwenden

5. Eine kleine Mahlzeit zwischendurch sollte nicht auf dem Herd erwärmt werden – mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher gelingt das Menü ebenso schnell wie stromsparend

6. Weiter geht es mit der Waschmaschine: Diese spart am besten, wenn sie so voll wie möglich beladen wird und anschließend im Schonwaschgang arbeiten darf

7. Lampen werden nur dann erhellt, wenn sich tatsächlich Personen im Zimmer befinden. Darüber hinaus kann die Dimmerfunktion genutzt werden

8. Auch das Haus spielt eine wichtige Rolle: Die Temperatur der Heizkörper sollte regelmäßig gesenkt werden, wenn die Fenster zur Lüftung offenstehen – die Wärme dringt somit nicht nach außen

9. Wer die Kraft der Natur nutzt, spart: Wäsche trocknet am besten an der Sonne – der strombetriebene Trockner bleibt aus

10. Viele Geräte am und im Gebäude lassen sich mit einem Stromzähler versehen. Auf diese Weise wird der Verbrauch exakt berechnet und kann künftig deutlich reduziert werden


Strom sparen mit LEDs

LED Leuchtmittel
© fotokostic – istockphotos.com

Ebenso gilt es natürlich, den technischen Fortschritt zu nutzen. Die altgedienten Lampen und Birnen werden gegen moderne LEDs ausgetauscht, gegen sogenannte Light Emitting Diodes also. Sie gelten als umweltfreundlich und energiesparend, da sie keine Wärme erzeugen, die ungenutzt an den Raum abgegeben wird.

Allerdings darf der Aufwand nicht vergessen werden, der zur vollständigen Umrüstung notwendig ist. Immerhin sind die LEDs nicht mit jedem im Haushalt gebräuchlichen Stromtransformator kompatibel. Trotzdem summieren sich die Einsparungen der Energiekosten über das Jahr gesehen auf etwa fünf bis acht Prozent. Ein Wert, über den sich die eigenen Geldbörse ebenso freut wie die Umwelt.

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