Cocktailbar

Wo suchen Sie eine Bar?

 
Abends noch einmal ausgehen. Vielleicht einen kleinen Snack im Bistro nehmen, für den großen Appetit gibt es ja das Restaurant. Wer eher trinken möchte, besucht die Kneipe. Bliebe noch die Bar. Sie stellt unter allen Bereichen der Gastronomie ein Unikum dar. Jede Einrichtung ist einzigartig. Denn die Bar ist mehr als ein simpler Ort der Gesellschaft und des Vergnügens. Sie ist mehr als Ausschankstelle für Bier, Wein und Hochprozentiges. Eine Bar ist mit einem maßgeschneiderten Anzug zu vergleichen. Passend, stilvoll und individuell. Ein Erkennungszeichen für Gleichgesinnte.

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Wie ein Ruhepol im Trubel

Bar mit Gästen
© 4774344sean – istockphotos.com

Was aber macht eine gute Bar aus?

Die Antwort ist ebenso simpel wie kurz: Jeder Anwesende spürt individuell sehr schnell, ob er sich hier wohlfühlt. Nur wenige andere Gastbetriebe verfolgen ein derart ausgeklügeltes Konzept, bei dem der Gesamteindruck nicht erst nach mehreren Besuchen beurteilt werden kann, sondern ein Fazit meist schon nach wenigen Minuten möglich ist.

Einige Gäste fühlen sich bereits von dem äußeren Eindruck einer Bar nahezu eingeladen. Wem das nicht gelingt, der betrachtet das Angebot an Drinks und kleineren Speisen. Wer tatsächlich ein wie für ihn geschaffenes Lokal finden möchte, muss dieses aber betreten – und wird sogleich von einem Sog gefangen sein, der sich nur hier finden lässt.


Alle Geschmäcker sind willkommen

Natürlich spielen bei einem Besuch in der Bar die Drinks eine nicht eben unwichtige Rolle. Aber nicht die Mengen zählen, die hier konsumiert werden. Das Ziel besteht eher in der Suche nach bestimmten Geschmäckern, die verborgene Geheimnisse einer Person, einer Kultur, vielleicht auch einer Erinnerung preisgeben.

Es wird also nicht alleine um des Trinkens willen getrunken. Jeder Schluck übernimmt vielmehr die wichtige Funktion, den Geist aus dem Alltag zu führen, ihn fernab von Sorgen und Nöten entspannen zu lassen und ihm tief im Inneren einen besonderen Genuss zu vermitteln. In diesem Punkt unterscheidet sich die Bar also von der altbekannten Kneipe – einmal davon abgesehen, dass das rauchgeschwängerte Milieu einer Kneipe zu keiner guten Bar passt.


 

Die Reise um die Welt

Vom seltenen Bier und dem nach traditionellen Rezepten gemixten Cocktail über lange gereifte Liköre bis hin zu edlen Weinen und Whiskeys steht der Bar eine Vielzahl an Optionen für das eigene Angebot zur Verfügung.

Diverse Einrichtungen beschreiten dabei einen individuellen Weg, der beispielsweise durch vorherige Reisen oder Erlebnisse geprägt wird. So orientiert sich ein Teil der Lokale etwa in die westeuropäische Richtung, wo Drinks mit herben Geschmäckern offeriert werden, während andere Gastronomiebetriebe eher das Flair der Südsee kreieren wollen.

Hier ist also auch jeder Gast angehalten, seine persönlichen Vorlieben und Wünsche umzusetzen. Eine gute Bar muss zuweilen lange gesucht werden – doch wurde sie erst gefunden, so war sie jede Mühe wert.


 

Ein Fest für die Sinne

Natürlich geht es in einer niveauvollen Bar nicht einzig um das Trinken besonderer Cocktails oder seltener Biersorten. Wer sich hier die Zeit vertreibt, taucht ein in eine ganz besondere Melange aus Menschen, Stimmungen, Gerüchen und Geräuschen sowie Eindrücken.

Jede Bar besitzt ein eigenes Flair, das – dem Fingerabdruck gleich – einmalig ist und ausnahmslos an diesem Fleck der Erde angetroffen werden kann. Das Design der gesamten Einrichtung wirkt harmonisch und in sich abgeschlossen, drängt sich dem Anwesenden aber nicht dominant auf. Es bleibt angenehm zurückhaltend im Hintergrund, wird jedoch bei bewusster Betrachtung alle seine optischen Reize gekonnt ausspielen. Das Auge hingegen nimmt die künstlerische Vielfalt bereits vorher war und umschmeichelt damit den Geist.


 

Die Musik als Aushängeschild

Frauen tanzen in der Bar
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Das sinnliche Gesamtkonzept wird durch die zur Einrichtung und den Gästen passende Musik abgerundet. Hierbei gilt zunächst: Erlaubt ist, was gefällt.

Von Jazz über Klassik bis hin zu Pop oder sogar Rock lassen sich dabei nahezu alle Spielarten finden. Selbst elektronische Klänge können stilvoll einbezogen werden. Die Grundregeln dafür sind indes ebenso klar. Die Musik wird nicht allzu laut, aufdringlich oder anderweitig vorherrschend heruntergepult. Auch sie agiert eher sanft – sie ist präsent, ohne auf sich hinzudeuten. Sie wird wahrgenommen, kann aber jederzeit aus dem Bewusstsein verdrängt werden. Insofern ist sie ein wichtiger Teil der Bar und wird regelmäßig auch so etwas wie eine Visitenkarte des Betreibers darstellen.


 

Mit Nähe und Distanz

Neben dem Angebot an Drinks und kleineren Speisen sowie dem allgegenwärtigen Ambiente nimmt auch das Personal eine hohe Bedeutung für die Bar ein. Der Barkeeper, die Kellner und die Servicekräfte sollten den Gast herzlich empfangen und ihn kompetent beraten können.

Einem Smalltalk ist man hier nicht abgeneigt – das gegenseitige Kennenlernen wird sehr geschätzt. Und doch besitzen alle Angestellten ein sehr feines Gespür dafür, wie viel Ruhe, Entspannung und Zurückgezogenheit die Kundschaft wünscht. In nahezu keinem anderen gastronomischen Betrieb wird der schmale Grat zwischen Nähe und Distanz derart souverän und intuitiv gemeistert wie in einer niveauvollen Bar. Jeder der Anwesenden sollte das Gefühl besitzen, dass hier seine Wünsche umgesetzt werden.


 

Der Barkeeper als Freund und Helfer

Barkeeper
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Eine besondere Institution stellt dabei der Barkeeper dar. Er übernimmt zunächst die Funktion, eher ruhig und zurückhaltend hinter seinem Tresen zu agieren, die bestellten Cocktails zu mixen und dem Gast ein Signal zu geben, wenn das Limit an verträglichen Alkoholika erreicht ist.

Genau an dem Punkt schlummert aber das psychologische Wesen dieses Berufsbildes.

Gute Barkeeper verfügen über eine exzellente Menschenkenntnis. Häufig bedarf es nur weniger Augenblicke, um den Gesprächspartner umfangreich einschätzen zu können. Entsprechend gestalten sich die Unterhaltungen: Der Bartender steht gerne mit Rat und Tat zur Seite. Er kennt die Nöte und Sorgen der Gäste, die vielleicht am Abend eine gewisse Zuflucht und Gesellschaft suchen.


 

Von Gästen und Getränken

Die Anwesenden sind es übrigens, die neben dem Personal oder dem Barkeeper hauptsächlich die soziale Komponente einer solchen Einrichtung prägen. Wie bereits bei der Auswahl an Drinks oder der gespielten Musik verfolgt hierbei jedes Lokal eine individuelle Richtung.

Das Gesamtkonzept ist nur selten derart gestaltet, dass es allen Geschmäckern gerecht wird. Vielmehr soll es gezielt eine bestimmte Gruppe an Menschen ansprechen. Wer sich hier wohlfühlt, trifft somit auf seinesgleichen – der Einstieg in ein Gespräch gelingt damit leichter. Eine stilvolle Bar ist ein kleiner Mikrokosmos für sich. Eine komprimiertes Extrakt all jener Bestandteile der Gesellschaft, die eine Person für sich als liebenswert erachtet.


Die 10 beliebtesten Cocktails in Bars

 

Pina Colada

Pina Coladas
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kommen süß & fruchtig sowie cremig daher. In 11 Volumenprozent Alkohol stecken
– weißer Rum (5cl),
– Saft der Ananas (span.: piña) (10cl),
– Cream of Coconut (4cl) und
– etwas Sahne.
Eine Scheibe Ananas reitet auf dem Glasrand.

 

Tequila Sunrise

Tequila Sunrise
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Ein Tequila Sunrise macht süß-sauer lustig & erfrischt fruchtig bei acht Prozent.
– Tequila (4cl),
– Grenadine,
– frischer Zitronensaft,
– Orangensaft (12cl).
Der Sonnenaufgang (sunrise) endet im Gelb aus orangefarbenen Tönen über dem Rot am Glasboden.

 

Sex On The Beach

Sex on the beach
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begeistert süß-herb & fruchtig bei süffigen acht Prozent:
– Pfirsichlikör statt -haut (4cl),
– Wodka (4cl),
– Orangensaft (8cl),
– Erdbeersirup (2cl),
– Cranberrynektar (8cl).
Kräftiger Shakereinsatz mit Eiswürfeln bringt den heißen Geschmack.

 

Cuba Libre (freies Kuba)

Cuba Libre
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befreit den Kopf süß & erfrischend mit acht Prozent.
– Weißer Rum (4cl),
– Cola nach Belieben.
Eine unterdrückte halbe Limette quetscht ein Stößel im Glas aus.

 

Zombie

Zombie
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Süß erfrischt der Rumklassiker – fruchtig & aromatisch bei mindestens 20 Prozent: hochprozentig (2cl), dunkel (4cl), weiß (4cl). Diesen Schock tarnen
– Cointreau (2cl),
– Grenadine (2cl),
– Orangensaft (4cl),
– Maracujasirup (2cl),
– Ananassaft (6cl),
– Zitronensaft (2cl).

 

White Russian (weiße Russen)

White Russians
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wirken süß & cremig – rote Augen kommen von 20 Prozent. Je 2 cl Kaffeelikör,
– Wodka (natürlich!) und
– Sahne.
Wodka & Likör rühren und Sahne sachte sinken lassen.

 

Mai Tai

Mai Tai
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beglückt süß-sauer mit fruchtig-aromatischen 13 Prozent auf klassischer Rumbasis:
– je 3 cl weiß & dunkel,
– Apricot Brandy,
– Lime Juice (3cl),
– Mandelsirup,
– Ananassaft (5cl)
stilecht nur mit Minze & Kirsche.

 

Bloody Mary

Bloody Mary
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Scharf-würzige sieben Prozent wecken auf:
– Wodka (2cl),
– Zitronensaft (2cl),
– Tomatensaft (6cl) als Filmblut –
und sehr nach Belieben Salz & Pfeffer. Und Worcestersauce. Erwähnten wir Tabasco?
Gut mischen.

 

Made In Heaven

Made In Heaven
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im Himmel zubereitet mit nur fünf frommen Prozent. Süß-fruchtig mit
– Licor 43 (4cl),
– sündloser Milch (6cl),
– Mandelsirup (3cl),
– Bananennektar (4cl),
– Orangensaft.
Ein höchst irdischer E-Mixer vereinigt alles zur persönlichen Himmelfahrt.

 

Caribbean

Caribbean
© Spanishalex – istockphotos.com

tropisch-cool ohne Alkohol. Fruchtig-süß mit
– Cream of Coconut (2cl),
– Ananassaft (6xl),
– Mangosirup,
– Maracujanektar (6cl),
Sahne.
Ein Limettenviertel tropft in den Drink und wir buchen den Karibikflug.

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