Bioladen

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Kaum ein anderes Thema steht heutzutage so im Interesse der Öffentlichkeit, wie das Thema Essen. Wo kommt es her, wie wird es hergestellt, was ist alles drin und wie gesund oder ungesund ist es? Die Lebensmittelskandale der jüngsten Zeit haben viele von uns verunsichert und unsere Aufmerksamkeit einmal mehr auf eines der wichtigsten Themen überhaupt gelenkt - unsere Nahrung.

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Hohe Ansprüche an Bioprodukte

Der Biomarkt eröffnet uns mittlerweile eine große Bandbreite an Alternativen. Und fordert uns gleichzeitig auf, verantwortungsbewusst mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde umzugehen. Die Begriffe „bio“ und „öko“ stehen dabei gleichermaßen für ein und dasselbe. Nämlich für Produkte und Lebensmittel, die aus ökologischer bzw. biologischer Landwirtschaft gewonnen werden.

Gewächshaus
© Milen Dobrev – istockphotos.com

Diese beiden Begriffe sind gesetzlich geschützt und stellen sicher, dass Artikel, die so gekennzeichnet sind, den Richtlinien des ökologischen Landbaus und somit den Mindestanforderungen der EU-Ökoverordnung entsprechen. Lediglich dann, wenn auf der Verpackung die Worte „biologisch“, „ökologisch“, „kontrolliert biologisch“, „kontrolliert ökologisch“ oder „biologischer Landbau“ bzw. „ökologischer Landbau“ stehen, ist dies der Fall.

Will man auf Nummer sicher gehen, sollte man nicht auf anders lautende Deklarationen hereinfallen. Das BIO-Siegel ist hierbei das wohl bekannteste Siegel, das vielen Verbrauchern schon bekannt sein dürfte. Produkte, die dieses Label tragen, unterliegen den Maßstäben der einheitlich geltenden Bestimmungen für ökologisch hergestellte Erzeugnisse.

Die Auszeichnung des BIO-Siegels auf Produkten ist freiwillig und kostenlos, sicherlich aber nicht zuletzt auch aus Werbegründen anzuraten. Generell gilt aber, dass sich jeder landwirtschaftliche Betrieb, der auf nachhaltigen, ökologischen Landbau spezialisiert ist, Produkte herstellt und weiterverkauft und damit wirbt, einem Kontrollverfahren durch eine zugelassene Öko-Kontrollstelle unterziehen muss.

Diese Kontrollstellen sind von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, BLE genannt, zugelassen und werden von den Kontrollbehörden der Bundesländer überwacht. Wer also das BIO-Siegel für seine Produkte verwenden möchte, muss dies zuallererst anmelden und ein solches Kontrollverfahren durchlaufen. Tut man das nicht und verwendet das BIO-Siegel dennoch, drohen hohe Bußgeldstrafen und die betreffenden Produkte werden eingezogen.

Bio- und Ökolebensmittel garantieren dem Verbraucher also schon durch eine diesbezügliche Kennzeichnung, dass auch tatsächlich Bio drin ist, wo Bio draufsteht und gibt hinsichtlich der Kaufentscheidung mehr Sicherheit. Im Juli 2010 wurde zusätzlich das EU-Bio-Logo eingeführt, es gilt in der gesamten EU als verbindliches Gütesiegel, wird aber mittlerweile auch von Nicht-EU-Mitgliedsstaaten als Standard angesehen. Im Gegensatz zum deutschen BIO-Siegel ist die Kennzeichnung mit dem EU-Bio-Logo seit Juli 2012 nunmehr Pflicht für alle Produkte aus der biologischen Landwirtschaft. Man kann auch beide Prüfsiegel nebeneinander auf der Verpackung verwenden.


Welche Gütesiegel gibt es und was sagen sie aus?

Eier
© Wavebreakmedia – istockphotos.com

Neben diesen staatlichen und europäischen Gütesiegeln gibt es aber auch private Verbandssiegel, deren Standards zum größten Teil sogar über den Mindestanforderungen der EU-Öko-Verordnung liegen. Während es beim BIO-Siegel beispielsweise genügt, den Hof zur Hälfte auf ökologische Landwirtschaft umzustellen, ist dies bei den meisten privaten Labels verboten und es wird auf vollständige Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung bestanden. Auch bei der Anzahl von Nutztieren auf Hektar und Jahr gibt es Unterschiede sowie bei der Verwendung von konventionellem Mischfutter.

Bei den Marken „Bioland“ und „demeter“ zum Beispiel ist das Verfüttern von konventionellem Mischfutter verboten, bei Produkten mit dem BIO-Siegel lediglich zu 90 %. Auch ist die Benutzung von organischem Handelsdünger aus Blut-, Fleisch- und Knochenmehlen bei der Vergabe des BIO-Siegels kein Problem, wohingegen darauf bei privaten Produktionsverbänden komplett verzichtet wird.

Auf diese und andere Unterschiede sei an dieser Stelle also noch besonders hingewiesen. Voraussetzung um ein solches Verbandszertifikat zu erhalten, ist die Erfüllung der geforderten, erweiterten Standards des jeweiligen Verbandes und eine vorherige Bio-Zertifizierung.

Um sich einen guten Überblick über die verschiedenen Siegel und Logos zu verschaffen, ist folgende Seite hilfreich:
http://biodukte.de/biosiegel


Bauernhof ist nicht gleich Biohof

Milchbauer
© irman – istockphotos.com

Wer sich Biobauer nennen möchte, unterliegt also strengen Richtlinien und Bestimmungen, an die er sich strikt zu halten hat und die regelmäßig kontrolliert werden. In erster Linie geht es natürlich um die Tierhaltung. Er muss dafür sorgen, dass seine Nutztiere genügend Auslaufmöglichkeiten haben, seine Ställe müssen so gebaut sein, dass sie sich ihrer Art entsprechend bewegen und verhalten können, ohne dabei andere Tiere zu gefährden. Im besten Falle haben die Tiere das ganze Jahr über die Möglichkeit, sich im Freien aufzuhalten.

Wie viele Tiere er halten darf, hängt dabei natürlich von der Größe seines Betriebes bzw. Bauernhofes ab. Pro Hektar Land darf er 2 Kühe oder 14 Mastschweine halten. Das Tierfutter muss natürlich auch biologisch hergestellt sein, keine Chemie, keine Pestizide, keine synthetischen Stoffe, selbst der Boden der Futterflächen muss bestimmte Kriterien erfüllen. In der konventionellen Landwirtschaft werden und dürfen die Tiere mit Medikamenten aus der Schulmedizin auch vorsorglich behandelt werden. Antibiotika und Wachstumshormone kommen hier zum Einsatz, einem Biobauern ist dies strikt verboten. Ein Bio-Landwirt darf höchstens Heilpflanzen und homöopathische Mittel einsetzen.

Wird ein Tier aber krank und wird ihm ein schulmedizinisches Präparat verabreicht, darf er das Fleisch dieses Tieres sowie dessen Erzeugnisse (Milch, Butter, Eier) für eine längere Zeit nicht verkaufen. Diese und weitere Regeln und Verpflichtungen, denen ein Biobauer unterworfen ist, garantieren dem Endverbraucher natürlich höchste Qualität, Frische und Reinheit seiner Waren. Ökologischer Landbau ist aber weit mehr, als das. Er steht auch für einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit der Natur.

Erzeugnisse, die im Einklang mit Umwelt und Tier hergestellt werden, kommen letzten Endes uns allen zugute. Viele Biobauern verkaufen ihre eigenen Produkte, wie Obst, Gemüse, Eier, kalt gepresste Öle, Schinken usw. auch auf ihren eigenen Bio-Höfen. Dieser direkte Abverkauf ohne Zwischenhändler ist für die Landwirte, wie auch für die Konsumenten von großem Vorteil. Der Verbraucher bezahlt so oft Preise, die noch weit unter den Ladenpreisen liegen.

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