Arzt Innere Medizin

 
Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ. Sie vollbringt jeden Tag Höchstleistungen, indem sie als Blutfilter funktioniert und für die Bildung des Harns zuständig ist. Die Niere sorgt für die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen. Die Aufgabe der Niere ist es, den Wasserhaushalt zu bilanzieren. Dadurch wird langfristig der Blutdruck eingestellt. Der Säure-Basen-Haushalt sowie auch der Elektrolythaushalt werden von ihr kontrolliert. Auch produziert die Niere Hormone, beispielsweise das für die Aufstellung roter Blutkörperchen wichtige Hormon Erythropoetin. Weiterhin besitzt die Niere wichtige Funktionen im Vitamin-D Stoffwechsel. Gleichfalls steuern Hormone die Funktion der Niere.

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Grundsätzliches zur Niere: Die Niere ist ein Zwilling

Nieren sind paarige Organe, die in ihrer Form an eine Bohne erinnern. Sie haben ein Gewicht von bis zu 200 g, sind etwa 11 cm lang und 6 cm breit. Im Körper des Menschen befinden sie sich unterhalb des Zwerchfells. Umgeben sind die Nieren von einer stabilen Bindegewebshülle. Nieren bestehen einzeln aus bis zu neun identischen Nierenlappen. Diese werden in Nierenmark und Nierenrinde gegliedert. Das Nierenmark einer jeden Einheit erinnert in der Form an eine Pyramide, die in seiner Spitze in den Nierenkelchen endet. Nierenpyramiden werden auch Nierenpapillen genannt, an denen sich die Harnporen befinden. Zusammengenommen formen die Nierenkelche dann das Nierenbecken.


Die Diagnose der Nierenfunktion

Nierensezierung
© Ozgur Coskun – istockphotos.com

Die Nierenfunktion kann über den Urin kontrolliert werden. Zunächst bildet die Urinmenge einen wichtigen Anhaltspunkt. Dabei ist die ausgeschiedene Urinmenge stark vom Trinkverhalten eines Menschen abhängig.

Durchschnittlich scheidet ein Mensch etwa 1,3 Liter Urin pro Tag aus. Weiterhin sind die Konzentration des Urins und die harnpflichtigen Substanzen wie Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure und Kalium Symptome für die Funktion der Nieren. Differenzierte Aussagen lassen sich mittels der Clearance treffen, einer Bestimmung für die Entgiftungsleistungen der Niere. Neben der Filtrationsrate wird der renale Plasmafluss und Blutfluss gemessen.

Es gibt verschiedene Verfahren für die Messung. Beispielsweise die Verabreichung von Inulin verbunden mit der Kontrolle, wie viel wieder in einer bestimmten Zeit ausgeschieden wird. Weitere Diagnoseverfahren sind die Kontrolle von Bakterien, Eiweiß, Glukose oder Blut im Urin mittels Teststäbchen.

Auch die festen Bestandteile, das Urinsediment, können überprüft werden. Der Aufbau und die Form der Nieren kann durch bildgebende Verfahren kontrolliert werden. Dazu gehören die Verwendung von Kontrastmitteln und die entsprechende Darstellung, eine Sonographie, MRT oder CT.


Die häufigste Erkrankung der Niere: Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist ein großes Risiko für die Gesundheit der Nieren. Besteht die Zuckerkrankheit schon längere Zeit und der Blutzuckerspiegel ist nicht richtig eingestellt, so schädigt das die Nieren auf nicht wiederherstellbare Weise.

Dabei sind die Typ-II Diabetiker deutlich stärker betroffen. Die Schädigung der Nieren gehört zu den typischen Folgeerkrankungen. Eine Wassereinlagerung in den Beinen oder auch geringere Leistungsfähigkeit sind Folgesymptome, wenn die Nieren schon stark angegriffen sind: der Filterapparat der Niere erkrankt, es kann zu Gefäßveränderungen oder auch Entzündungen in den Nieren kommen.

Werden die Nierenbeschwerden nicht oder viel zu spät behandelt, so kann es zu einem Versagen der Nieren kommen. Ein diabetischer Nierenschaden kann vorliegen, wenn die Albuminwerte im Urin deutlich erhöht sind. Dieses Eiweiß kann ein Arzt im Morgenurin eines Patienten testen. Liegen in zwei aufeinanderfolgenden Proben Werte über 30 mg Albumin/g Kreatin bei Frauen beziehungsweise über 20 mg Albumin/g Kreatin bei Männern vor, so besteht der Verdacht auf einen Nierenschaden.


Die beidseitige Entzündung der Niere – die Glomerulonephritis

Zu den häufigsten Nierenerkrankungen gehört auch die Glomerulonephritis. Beide Nieren sind dabei entzündet. Die Nierenkörperchen betrifft es zuerst. Sie werden zerstört. Häufig entsteht diese Erkrankung durch eine Infektion im Mundraum oder Rachenraum, auch als Folgeerscheinung einer Grippe.

Im Verlauf werden verschiedene Formen dieser Nierenerkrankung unterschieden. Oft sind die Ursachen auch nicht bekannt. Symptomatisch kann es zum Blut im Urin kommen. Es treten vermehrt rote Blutkörperchen auf. Weiterhin entsteht ein hoher Blutdruck. Ein über dem Normalwert existierender Urineiweiß kann gemessen werden. Das Plasmaprotein Albumin ist im Blutplasma vermindert. Das Blutfett ist erhöht, es kommt zur Thromboseneigung und Ödeme können sich bilden.


Die Nierenbeckenentzündung ist schmerzhaft

Die häufigste Ursache einer Nierenbeckenentzündung ist eine aufsteigende Infektion der Harnwege. Bei dieser Infektion des Nierenbeckens kann die Erkrankung akut oder auch chronisch verlaufen. Zumeist sind es Bakterien, die über die Harnleiter in das Nierenbecken wandern.

Eine akute Nierenbeckenentzündung kann chronisch werden. Dabei heilt die Entzündung über längere Zeiträume nicht aus. Die chronische Entzündung kann das Nierengewebe angreifen und so massiv schädigen, bis es zu einem Nierenversagen kommt.

Symptome wie Schüttelfrost, Fieber und starkes Unwohlsein können auf eine Nierenbeckenentzündung hinweisen. Die Nierengegend schmerzt, es kann auch zu Schmerzen beim Wasserlassen oder zu Blut im Urin kommen. Eine Nierenbeckenentzündung ist mit einem starken Krankheitsgefühl verbunden.


Das plötzliche, akute Versagen der Niere

Dialysegerät
© Andrei Malov – istockphotos.com

Abrupt arbeitet die Niere nicht mehr oder nur noch mit verminderter Kapazität. Das Blut kann von den Nieren nicht mehr ausreichend gereinigt werden. Die Abbauprodukte des Stoffwechsels und Schadstoffe reichern sich an. Es kommt zu einer lebensgefährlichen Situation, dem akuten Nierenversagen.

Das ist keine eigenständige Krankheit, vielmehr eine Folgeerkrankung. Beispielsweise schwere Herz-Kreislauferkrankungen, eine Blutvergiftung, Schwierigkeiten nach größeren Operationen oder anderweitige Schädigungen der Niere durch Giftstoffe können ein Versagen der Niere auslösen.

Bei einer rechtzeitigen Behandlung sind die Aussichten gut, dass die Nieren wieder normal arbeiten. Manchmal wird eine Dialyse notwendig, um die Nieren durch diese Blutreinigung zu entlasten. Fallen die Nieren dauerhaft aus, so bleibt als Option nur noch die regelmäßige Blutreinigung und schließlich eine Nierentransplantation.


Bei chronischer Niereninsuffizienz arbeitet die Niere nicht mehr

Über einen längeren Zeitraum vermindert die Niere ihre Arbeit immer mehr, bis sie ihre Aufgaben nicht mehr oder nur noch sehr unzureichend erfüllt. Leidet der Betroffene unter einer Überwässerung mit Ödemen oder sehr hohem Blutdruck, kann sich der Verdacht auf eine chronische Niereninsuffizienz erhärten. Diagnostisch werden die Urinwerte und die Blutwerte ermittelt.

Ist die Nierenfunktion noch nicht vollständig beendet, so können geeignete Therapiemaßnahmen einen weiteren Funktionsverlust verhindern.


Nierensteine verursachen keine Beschwerden

Nierensteine
© John_Lerskau – istockphotos.com

Kristallisieren normalerweise im Harn gelöste Stoffe aus, so können Nierensteine entstehen. Um sie zu vermeiden, sollte man sich ausreichend bewegen und viel Wasser trinken, sich gesund ernähren und kein Übergewicht haben.

Nierensteine können durch eine sehr geringe tägliche Trinkmenge oder fettreiche Ernährung entstehen, besitzen erbliche Faktoren und können auch durch eine Harnwegsinfektion oder verschiedene Stoffwechselerkrankungen ausgelöst werden.

Sie sind zumeist nicht schmerzhaft, können jedoch eine Nierenkolik oder Harnleiterkolik verursachen. Diese verursachen sehr starke Beschwerden. Oft gehen Nierensteine von allein mit dem Harn ab und keine weitere Behandlung wird notwendig.

Entstehen jedoch Schmerzen, kann der Urologe die Nierensteine durch eine Stoßwellentherapie zerstören, mittels einer Endoskopie die Steine entnehmen oder sie durch starke Medikamente auflösen.

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